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Gemeinsame Übung

Simulation Chemieunfall in Trostberg: „Teamwork“ für den Ernstfall

Die Versorgung von Patienten bei einem Chemieunfall wird geübt
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Die Versorgung von Patienten bei einem Chemieunfall wird geübt

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, führten das Klinikpersonal der Kreisklinik Trostberg, die Freiwillige Feuerwehr und Alzchem Werkfeuerwehr die Simulation eines Chemie-Unfalls durch.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Trostberg - Im bayerischen Chemiedreieck treffen manche Menschen nicht nur am Arbeitsplatz auf chemische Produkte, das könnte bei einem Unfall auch auf der Straße passieren. Dergestalt war auch die Übung konzipiert, die am 5. Juli stattfand. Die Idee: Irgendwo im Bereich rund um Trostberg hat sich ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem es zum Austritt von Chemikalien und Verunreinigung (Kontamination) von Verletzten gekommen ist. Die Herausforderung: Den Stoff soll so schnell wie möglich von der Haut zu entfernen, um danach die Patienten möglichst zügig in der Klinik zu untersuchen und zu behandeln.

In Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal der Kreisklinik Trostberg, der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Trostberg, Stein an der Traun und der Werkfeuerwehr der Firma Alzchem gelang diese seltene Herausforderung für diese erste Übung sehr gut. Durch vorbereitende Gespräche und die Erstellung eines Übungsplanes konnten die geschminkten Verletzten mit unterschiedlichen „Verletzungen“ (Prellungen, offene Knochenbrüche etc.) soweit gereinigt werden, dass die grüne Übungsfarbe nach der schonenden Reinigung nicht mehr zu sehen war. Interessant waren dabei auch das Zusammenspiel der verschiedenen Parteien: Während Feuerwehrleute in der Regel mit gehfähigen und schmerzfreien kontaminierten Personen zu tun haben, treffen Klinikmitarbeiter hingegen regelhaft auf Verletzte ohne Stoffbehaftung.

Die jeweiligen Kenntnisse ergänzten sich dann in der Zusammenarbeit: Die Feuerwehr unterstützte mit Atemschutzmasken und leichten Chemikalienschutzanzügen, das dadurch geschützte Klinikpersonal reinigte die Personen und leitete die ebenso geschützten Feuerwehrleute beim Waschen der Verletzten an. Am Ende waren durch dieses „Teamwork“ alle Patienten rein und konnten in die übliche Klinikversorgung übernommen werden.

Eine nicht alltägliche Herausforderung konnte gemeinsam gemeistert werden und die gewonnenen Erfahrungen geben nun allen Beteiligten Sicherheit für den Fall der Fälle auch wenn dieser hoffentlich nie eintreten wird.

Pressemitteilung Kliniken Südostbayern

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