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Extreme Spastiken schränken die Entwicklung von Sebastian ein

Schwerkranker Bub (4) aus Trostberg kann dank Ihrer Hilfe mit Therapie starten

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Sebastian am Sonntag vor der Klinik in der Slowakei. Endlich kann er die Therapie starten, die sein Leben erleichtern wird.

Trostberg - Die Cousine des vierjährigen Sebastian hat chiemgau24.de um Hilfe gebeten. Der kleine Bub braucht dringend eine Therapie, die seinen Gesundheitszustand erheblich verbessern könnte.

Update, Montag 8.15 Uhr: Sebastian kann Therapie beginnen

Sebastian kam als Frühchen in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt. Bereits einige Stunden nach der Geburt stellten Ärzte eine Gehirnblutung fest; zudem litt er an akutem Sauerstoffmangel. Die Diagnose veränderte alles. Bis heute leidet Sebastian an extremen Spastiken, weshalb er nicht wie andere Kinder gelernt hat zu krabbeln, zu sitzen oder zu gehen. 

Doch eine spezielle Therapie könnte Linderung für Sebastian bringen. Bei der Adeli-Therapie wird die Schwerkraft im Weltraum simuliert, die es ihm ermöglicht seine spastische Lähmung zu lockern und alltägliche Dinge, wie sitzen zu erlernen.

Wie Mutter Irene nun berichtet, ist aufgrund des Spendenaufrufs das für die Therapie dringend benötigte Geld zusammengekommen. Dafür möchte sie sich nochmals herzlich bedanken. Nicht nur das Unternehmerforum aus Piding oder das Cafe schöne Helene in Trostberg hätten gespendet; auch viele Privatleute hätten dazu beigetragen, dass Sebastian am Sonntag die Adeli-Therapie antreten konnte. "Sebastian und ich hoffen, dass wir dann durch viele liebe Menschen auch die nächste Therapie im April 2019 besuchen dürfen."

Wir wünschen Sebastian und Mutter Caia für die Zukunft weiterhin alles Gute!

Vorbericht

Der Sohn von Irene Caia kam in der 27. Schwangerschaftswoche als Frühchen auf die Welt. Die Stunden

Der kleine Sebastian Barna.

nach der Geburt waren dramatisch. Ärzte stellten eine Gehirnblutung fest und er litt an akutem Sauerstoffmangel. Eine Diagnose, die alles veränderte. Sebastian leidet bis heute an extremen Spastiken, weshalb er nicht wie andere Kinder gelernt hat zu krabbeln, zu sitzen oder zu gehen. Vor allem kann Sebastian nicht tun, was alle Kinder lieben: unbeschwert spielen.

Seine Mutter betont im Gespräch mit der Redaktion: "Es ist überhaupt nicht einfach", denn sie hat neben Sebastian noch zwei weitere Kinder, die kleine Schwester und den großen Bruder von Sebastian - und dazu noch einen Job. Da bleibt wenig Zeit für sich selbst und die Geschwister. Denn neben all den Aufgaben als Mutter liegt ihr Hauptaugenmerk auf ihrem geliebten und kranken Sohn, der rund um die Uhr Hilfe braucht.

Eine extreme Belastung für die gesamte Familie, doch es besteht Hoffnung:

Welche Therapie braucht Sebastian?

Die Adeli-Therapie wird derzeit nur in der Slowakei angeboten, bietet aber eine ganz besondere Behandlung für neurologische Erkrankungen, bei denen alles andere versagt hat. 

Sebastian würde einen Adeli-Anzug (ein Raumfahrtanzug, der die Schwerkraft im Weltraum simuliert) während der Therapie tragen, die es ihm ermöglicht seine spastische Lähmung zu lockern und alltägliche Dinge, wie sitzen zu erlernen. Die Ärzte empfehlen ihm das einzigartige Behandlungsprogramm sechs Mal jeweils fünf Stunden pro Woche und zwei bis drei Mal im Jahr durchzuführen. Kostenpunkt: 5.000 Euro.

Die Unterstützung der Krankenkasse in Deutschland liegt nur bei zwei Stunden pro Woche Physio- und Ergotherapie. "Das ist einfach viel zu wenig", so die Mutter von Sebastian, die versucht die Situation bestmöglich zu bewältigen.

Hoffnung für die Zukunft:

Die Therapie würde Sebastians Muskulatur lockern. Die Impulse, die an sein Gehirn während der Therapie weiter geleitet würden, könnten es möglich machen, dass er seine neu erlernten Fähigkeiten, wie sitzen und gehen nicht vergisst. Jedoch müsste die Therapie über einen längeren Zeitraum hinweg gemacht werden. "Wir könnten Sebastian dadurch eventu

ell ermöglichen wie andere Kinder zu toben und mit ihnen zu spielen", beschreibt Mutter Irene den großen Wunsch der Familie.

Diese Therapie würde Sebastians und das Leben seiner Familie für immer verändern. Auch die Cousine von Sebastian setzt sich für den Vierjährigen ein und versucht zu helfen: "Ich wollte meine Tante durch Spendenaufrufe im Internet finanziell unterstützen, leider hab ich es durch private Spendenaufrufe auf Facebook, Instagram und ähnlichem noch nicht weit geschafft". Deshalb wandte sie sich an chiemgau24.de, in der Hoffnung mehr Personen zu erreichen, die helfen wollen. Jede noch so kleine Spende zählt für den kleine Sebastian!

Wenn Sie die Familie und Sebastian unterstützen möchten, spenden Sie an dieses Konto:

Spendenkonto:

Christian Donhauser

Comdirect Bank

IBAN: DE71 2004 1144 0690 9717 05

BIC: COBADEHD044

Verwendungszweck: Sebastian Barna

Die Familie bedankt sich bei allen für die Unterstützung!

aks

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