Schleid spricht von "kleinem Brennpunkt" in der Stadt

Hier plant nun auch Trostberg sozialen Wohnungsbau

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Das bestehende Haus in der Pechlerau, in dem derzeit Obdachlose leben, müsste für den sozialen Wohnungsbau abgerissen werden. Die Planungen dafür stehen noch ganz am Anfang. (Archivfoto)
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Trostberg - Der Bedarf an günstigen Wohnungen wird immer größer - nun sieht sich auch Trostberg gezwungen zu handeln: In der Pechlerau könnte sozialer Wohnungsbau entstehen.

Noch sind es die allerersten Schritte der Planung, aber das Problem ist konkret: "Der Bedarf an günstigen Wohnungen wird größer. Wenn unsere Genossenschaften etwas neu bauen oder sanieren, sind die Mieten verhältnismäßig teuer. Es bleibt ein bestimmtes Klientel, das sich das nicht leisten kann", so Bürgermeister Karl Schleid gegenüber chiemgau24.de. Von einem "kleinen Brennpunkt" spricht Schleid, der zuletzt auch in einer Sozialraumanalyse festgestellt wurden. 

Im Haushalt für die kommenden beiden Jahre sind deshalb 1,1 Millionen Euro für sozialen Wohnungsbau in der Pechleraustraße 1a vorgesehen. Auf dem Grund steht derzeit noch ein altes Haus, das von Obdachlosen bewohnt wird, auch Container für Wohnungslose wurden dort errichtet. Diesen Grund hätte die Stadt für den sozialen Wohnungsbau im Auge, das bestehende Haus müsste dann abgerissen werden. Weiter sind die Planungen derzeit noch nicht, auch weil der Bau mit der anstehenden Sanierung der Bahnbrücke abgestimmt werden muss. 

Der Bürgermeister ist sich in der Notwendigkeit des sozialen Wohnungsbaus mit allen Stadtratsfraktionen einig. "Wir sind positiv überrascht, dass das Thema jetzt angestoßen wird. Vor einigen Jahren wären wir damit wahrscheinlich noch auf Granit gestoßen", so SPD-Fraktionssprecher Hans-Michael Weisky in der Stadtratssitzung am Mittwoch. 

xe

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