Alternativplan für Schloss Schedling

Großes Ärztehaus in der Altstadt: Traum geplatzt

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Trostberg - Schloss Schedling wird nach dem Verkauf vor allem touristisch genutzt - das war bekannt. Doch auch die Alternativpläne hätten für die Altstadt ein Gewinn sein können. *Mit Voting*

Sechs bis sieben Arztpraxen hatten ernsthaftes Interesse im Schloss Schedling ein größeres Ärztehaus zu etablieren, berichtet das Trostberger Tagblatt. Dies hätte womöglich nicht nur neues Leben in die Altstadt gebracht, sondern auch die ärztliche Versorgung im nördlichen Landkreis stärken können: Einen ärztlichen Bereitschaftsdienst gibt es in Trostberg schon länger nicht mehr, das Ärztehaus hätte auch diese Lücke auswetzen können.

Mit 200 bis 300 Patienten täglich hätten die Ärzte gerechnet, so das Trostberger Tagblatt. Dass aus dem Ärztehaus nichts wurde, liegt an einer Vorkaufoption von Rudolf Rechl, dem Besitzer des benachbarten Turms. Schon beim Kauf dieses Anwesens vor fünf Jahren bekundete Rechl auch Interesse am Schloss. Nun kann der neue Inhaber beides touristisch nutzen: Eine Nacht im "Apartment mit Balkon" im Turm kostet über das Internet gut 100 Euro. 

Der Verkauf wurde in Trostberg auch deswegen kontrovers diskutiert, weil der Rosengarten zum Schloss-Areal. Der Förderverein mit seinen rund 80 Mitgliedern, der sich um den Rosengarten kümmert, befürchtete, nach einem Verkauf nicht nur die Gestaltungshoheit über das Areal zu verlieren, sondern auch den öffentlichen Zugang.

xe

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