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Vielseitiger Umbau in Trostbergs Hauptstraße geplant

Leerstehender Gasthof König wird aus Dornröschenschlaf geweckt

Gasthof König Trostberg
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Der Gasthof König in Trostberg: Das Gebäude steht bereits mehrere Jahre leer und soll nun umgebaut werden.

Seit vielen Jahren sind die Fenster dunkel im ehemaligen Gasthof König an der Hauptstraße. Nun soll in das denkmalgeschützte Gebäude wieder neues Leben einkehren.

Trostberg - Geplant ist ein kompletter Umbau des leerstehenden Hauses, weiß Bauamtsleiter Bernhard Unterauer. Im Gespräch mit chiemgau24.de erklärt er, dass der Trostberger Bauausschuss der vorgesehenen Nutzungsänderung des Eigentümers und Bauträgers zu Arztpraxen und Wohnungen in den oberen Stockwerken positiv gegenüberstehe.

Einrichtung und Bestand im ehemaligen Gasthof König seien nach wie vor so vorhanden, wie zu dem Zeitpunkt, als das Wirtshaus geschlossen wurde. Daher biete es sich an, die Räumlichkeiten im Parterre nach einer gründlichen Renovierung wieder einer ähnlichen Nutzung in Form einer Gastronomie zuzuführen.

Neuer Aufzug soll Haupt- und Schulstraße öffentlich verbinden

Die Stadt Trostberg beabsichtige darüber hinaus, sich in das Bauvorhaben mit der Errichtung eines Aufzuges vom Erdgeschoss zum zweiten Untergeschoss an der Schulstraße aus einzubringen, um so eine öffentliche Durchgangspassage von der Haupt- in die Schulstraße zu erwirken. Der Umbau werde Hand in Hand mit dem Eigentümer gehen, die einzelnen Schritte abgestimmt.

„Die angedachte Instandsetzung und der Umbau sind hervorragend für die Altstadt. Wohnungen, Praxen und eine Gastronomie - genau solche Einrichchtungen möchten wir gerne in Trostbergs Innenbereich ansiedeln“, betont Unterauer.

Das alte Gebäude stehe sehr präsent am Stadtplatz: „Wenn das entsprechend umgestaltet ist, bedeutet das einen Gewinn für das Altstadt-Ensemble.“ Darüber hinaus werde der Leerstand in der Stadt minimiert.

Einzeldenkmal in der Altstadt Trostbergs

Der Kern des Gebäudes ist aus dem 17. Jahrhundert, im Jahr 1962 wurde die Fassade laut Denkmalliste vereinfacht. Das vierstöckige Haus entstand seinerzeit aus der Zusammenführung zweier Hausparzellen zu einem großen Objekt.

„Hinsichtlich Baugestaltung und Denkmalschutz ist das Haus durchaus von größerer Bedeutung und wird in der Planungsphase von diversen Fachbehörden betreut“, erläutert Unterauer weiter.

Das Gebäude habe wie alle Häuser am Stadtplatz eine gewisse Historie: „Auch wenn es auf den ersten Blick als nicht so wertvoll erscheint - gerade im Inneren finden sich Bereiche, die sehr erhaltenswert sind. Daher handelt es sich konkret um ein Einzeldenkmal.“

Bezugsfertig 2023?

Das Gebäude bautechnisch zu reaktivieren und auf modernen Stand zu bringen sei durchaus ein „enormer Aufwand“ - allein wegen brandschutztechnischer Anforderungen. Container stehen bereit, erste Ausräumarbeiten sind sind schon gestartet.

Der Bauherr habe den Ehrgeiz das Projekt im Jahr 2023 fertigzustellen, unterstreicht Unterauer abschließend den Zeitplan - wenn alles ideal und ohne Verzögerungen ablaufe.

mb

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