Weitere Bauprojekte stehen an

Trostberger Bahnhofsviertel wird Stück für Stück sein Gesicht ändern

+
Einen konkreten Bauantrag gibt es noch nicht, aber der Voranfrage steht der Bauausschuss schon mal positiv gegenüber: Das Haus an der Albert-Frank-Straße 1 könnte abgerissen und durch einen etwas höheren Neubau ersetzt werden.

Trostberg - Die teilweise etwas heruntergekommene Ansicht des Bahnhofsviertels wird sich in den nächsten Jahren verändern.

Das Gebäude an der Albert-Frank-Straße 1 ("Huber im Tal") könnte abgerissen werden. Eine Voranfrage zu einem Neubau wurde vom Trostberger Bauausschuss am Montag positiv angenommen. Entstehen könnte ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen und Gewerbeflächen. Das Haus wäre um ein Halbgeschoß höher als das jetzige Gebäude - oben wäre ein zurückgesetztes Penthouse geplant.

Auf dem Areal der ehemaligen Schönhuber-Villa wird ein "Wohnturm" entstehen.

Ein konkreter Bauantrag des Interessenten, der Schuhegger Projektentwicklungs GmbH, liegt aber noch nicht vor. Ein Vorteil aus Sicht der Stadt, falls der Neubau umgesetzt wird: "Die Fußgängersituation dort ist schwierig, es gibt einige Entstellen. Bei einem Neubau könnte eine durchgehende Breite des Gehsteiges hergestellt werden", so Bauamtsleiter Bernhard Unterauer gegenüber chiemgau24.de.

Weitere Bauprojekte im Bahnhofsumfeld

Nachverdichtet wird außerdem das Gebäude Schützenstraße 2-6, schräg gegenüber. Der Eigentümer will, ebenfalls durch einen Penthouse-Geschoß, das Gebäude erhöhen. Ein drittes Projekt im Bahnhofsumfeld ist schon weiter fortgeschritten: Die alte Schönhuber-Villa an der Bahnhofstraße 7 wurde heuer bereits abgerissen. Hier soll ein achtstöckiger Wohnturm mit 14 Eigentumswohnungen und Tiefgarage entstehen

xe

Kommentare