Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Soll heuer wieder vom 10. bis 19. Juni stattfinden

Volksfest Trostberg: Programm steht fast, aber es gibt noch Baustellen...

Das Trostberger Volksfest fand heuer zum ersten Mal um Pfingsten statt. 
+
Das Trostberger Volksfest fand 2019 zum ersten Mal um Pfingsten statt. 

Vom 10. bis 19. Juni soll heuer wieder das Volksfest in Trostberg stattfinden. Wir haben uns bei der Festwirtsfamilie Hanetzok und Bürgermeister Karl Schleid erkundigt, was der Stand der Dinge ist.

Trostberg - „Die gute Nachricht ist: Das Volksfest wird wieder stattfinden können und das auf jeden Fall mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Es wird wieder vorab am Samstag, den 4. Juni eine Zeltdisco geben. Außerdem wird es wieder den weiß-blauen Stammtisch und Barbetrieb bis zur Sperrstunde mit DJ-Begleitung geben. Wir haben auch schon diverse Bands, Blasmusikkapellen und so weiter verpflichten können.“, berichtet Jürgen Hanetzok von der Festwirtsfamilie Hanetzok. „Aber es gibt noch diverse Schwierigkeiten, mit denen wir uns bei den Vorbereitungen konfrontiert sehen. Daher können wir aktuell noch nicht abschließend sagen, wie das Programm aussehen wird.“

2019 war es eine Doppel-Premiere in Trostberg gewesen: Mit den Hanetzoks eine neue Festwirtsfamilien und mit der Verschiebung vom Herbst in den Juni ein neues Datum. Letztere Entscheidung beruhte auf der Überlegung, so nicht mehr mit dem Rosenheimer Herbstfest und dem Traditionsvolksfest Mühldorf am Inn konkurrieren zu müssen. „Das Feedback der Leute war - obwohl zu Beginn noch etwas kritisch - gen Ende nur noch positiv. Das ist eine gute Basis, auf die wir nun aufbauen können in den kommenden Jahren“, so das Fazit der Festwirtsfamilie im Anschluss.Sowohl das neue Datum des Festes als auch die Wirtsfamilie wurden von den Besuchern gut angenommen. Ich denke, für das erste Jahr mit neuem Festwirt lief es optimal ab. Es war im Allgemeinen ein absolut friedliches Familienfest mit vielen Highlights und ohne negative Vorkommnisse“, resümierte auch Bürgermeister Karl Schleid.

Volksfest Trostberg: Programm steht fast, aber es gibt noch Baustellen...

Dann folgten allerdings zwei Jahre Zwangspause. Nun, nach dem weitestgehenden Wegfall aller Corona-Einschränkungen und dem Ende des Verbots von Volksfesten laufen überall in der Region die Planungen und Vorbereitungen an. So auch in Trostberg. „Ich mache nun schon seit 27 Jahren Volksfestplanungen. Aber Herausforderungen wie jetzt, das habe ich noch nicht erlebt!“, berichtet Jürgen Hanetzok über die Erfahrungen der Festwirtsfamilie, „Es gibt eine Menge Baustellen. Ob Gickerl oder Gas für den Grill, ob Toilettencontainer oder Tischdecken: Alles wird ja derzeit teurer, keine Sache, wo die Kosten nicht um mindestens zehn bis 15 Prozent gestiegen sind. Da gilt es nun also das Beste herauszuholen, was Vermietungsangebote beziehungsweise die Lieferanten angeht.“

Doch vor allem eine Problematik bereite derzeit Kopfschmerzen: „Gutes Personal zu finden. Das es da gerade einen eklatanten Mangel gibt merken wir daran, dass sich größere Festwirte und Gastrobetriebe bei uns melden, ob wir freie Leute haben! Das ist sonst andersrum!“ In der gesamten Branche sei man derzeit auf der Suche nach geeigneten Leuten. Ähnliches berichteten kürzlich auch die Verantwortlichen des Mühldorfer Traditionsvolksfests. „Vom Sicherheitsdienst, über die Fahrer für den Volksfestbus bis hin zum Service-Personal für die Sanitäranlagen“, so Traditionsvolksfest-Organisator Walter Gruber, „Wir beziehungsweise die beauftragten Unternehmen müssen da gerade schauen, dass rechtzeitig genügend Leute verpflichtet werden oder gegebenenfalls Aufträge neu vergeben werden.“

Dank an Stadt und Vereine - Trostbergs Bürgermeister optimistisch

Auch die regionalen Vereine hätten das Problem, dass sie sich teils nicht so, wie bisher einbringen könnten. „Da sind ja Unmengen an Proben und Training ausgefallen. Beispielsweise das große Musikantentreffen wird es heuer nicht geben können. Wobei das auch daran liegt, dass wir dafür auch seit dem Grünen Licht für Volksfeste die nötige Vorlaufzeit, sowas muss man acht, neun Monate vorher planen können.“ Doch bei allen Widrigkeiten überwiege die Freude, wieder ein Volksfest veranstalten zu können und der Rückhalt vor Ort. „Ohne die Stadt und die hiesigen Vereine wäre das alles nicht möglich und ihnen gebührt großer Dank! Beispielsweise der Eishockey-Verein hilft tatkräftig beim Auf- und Abbau des Festzelts mit!“

Auch Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid ist insgesamt zufrieden: „Ich gehe ebenfalls davon aus, dass wir wieder ein sehr attraktives Volksfest zusammenbringen werden! Momentan diskutieren wir noch diverse Details. Eine Überlegung etwa wäre, den Tag der Betriebe und den Tag der guten Nachbarschaft zusammenzulegen, damit wir statt an zwei Tagen ein halbvolles, an einem Tag ein volles Zelt haben“, berichtet das Stadtoberhaupt. „Gerade erst war ich beim Volksfest in Garching beim Tag der Guten Nachbarschaft. Zu sehen, wie ausgelassen die Leute dort wieder gefeiert haben und was für eine gute Laune herrschte, lässt bei mir schon eine ganze Menge Vorfreude aufkommen!“

hs

Kommentare