„Kommunalpolitik an Schulen“: Jugendparteien am ChG

Junge Union lud zum dritten Mal zur Diskussion am Chiemgau-Gymnasium ein

Traunstein - Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts lud die Junge Union Traunstein zum dritten Mal die Vertreter aller Jugendparteien in der Stadt ein, um mit den Schülern der 11. Jahrgangsstufe des CHGs über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

Moderiert und geführt wurde die Veranstaltung von Isabelle Thaler, Traunsteins jüngster Stadträtin und zugleich Initiatorin von „Kommunalpolitik an Schulen“. „Ziel dieser Veranstaltung ist es, Schüler für Kommunalpolitik zu sensibilisieren und ihnen Chancen des Engagements aufzuzeigen “, so Thaler. Nachdem sie StD Frau Lehrberger und Schulleiter OStD Klaus Kiesl für die gute Zusammenarbeit dankte, führte sie die Schüler exemplarisch anhand der Kommunalwahlen 2014 in Traunstein an das Wahlprozedere und die Strukturen der Stadt- und Landkreispolitik heran. Anhand von einem Experiment zeigte sie auf, wie knapp Wahlen ausfallen können und wieviel Einfluss man mit jeder Stimme ausüben kann. „Alle Macht geht vom Volke aus“ oder eher: „Alle Macht geht dem Volke aus?“ Anschließend stellten sich die politischen Jugendparteien vor: Neben Konrad Baur, Kreisvorsitzender der Jungen Union, standen auch Johannes Müller für die Jusos und Leo Kaindl für die Grüne Jugend auf dem Podium. Jeder Vertreter gab den Schülern einen kurzen generellen Überblick über seine Partei und hob anschließend interessante Aspekte der Parteiarbeit vor Ort hervor. Danach informierte auch Stefan Dufter vom Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises über aktuelle Schwerpunkte in der Jugendpolitik in unserer Region und sprach insbesondere über das Landkreisjugendparlament, das hauptsächlich aus Schülersprechern und Vertretern der einzelnen Verbände zusammengesetzt ist.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand für die Schüler die gemeinsame Diskussion mit den Podiumsteilnehmern im Vordergrund. Diese zeigte deutlich, dass sich die Schüler für alle politischen Ebenen Deutschlands interessieren. Während sich eine Schülerin wunderte, warum es an Gymnasien keinen Jugendpfleger gebe, wollte ein anderer Schüler wissen, inwiefern die Jugendparteien die Bundespolitik mitgestalten können. Hitziger wurde die Debatte, als die Podiumsteilnehmer zum G20-Gipfel befragt wurden. „Wer nach diesen bürgerkriegsähnlichen Zuständen die Schuld für die Massenausschreitungen nur bei der Polizei sucht, hat mit unserem Rechtsstaat nichts am Hut“, positionierte sich Konrad Baur klar. Gehör schaffe man sich in einer funktionierenden Demokratie mit Worten, nicht mit Gewalt gegen Personen und fremdes Eigentum, so Baur. Zum Schluss plädierte Isabelle Thaler nochmal dafür, sich aktiv in die Politik einzubringen und seine Zukunft in die eigene Hand zu nehmen.

Pressemitteilung Junge Union in der Stadt Traunstein

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser