SPD Ruhpolding

Dorfspaziergang in Ruhpolding mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler

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Infostand in Ruhpoldinger Dorfmitte

Ruhpolding - Bei schönem Wetter begrüßte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ruhpolding, Johannes Hillebrand, die interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Rundgang durch das Dorf. Er wies dabei darauf hin, dass Bärbel Kofler Ruhpolding jetzt bereits zum zweitenmal innerhalb kurzer Zeit einen Besuch abstattet, nachdem sie sich erst vor einigen Wochen über die Probleme der Chiemgau-Arena informiert hatte. Die Abgeordnete bedankte sich für die Einladung und freute sich insbesondere über die Teilnahme von Bürgermeister Claus Pichler und dem stellvertretenden Landrat Sepp Konhäuser.

Die erste Station des Spaziergangs war das renovierte Bahnhofsgebäude mit der Tourist-Info. Deren Leiter Markus Stuckmann gab einen Überblick über die momentane Situation des Tourismus in Ruhpolding. Etwa zwei Drittel der Übernachtungen entfallen auf den Sommer, ein Drittel auf den Winter. Stärkster Monat jeweils ist der August mit etwa 100.000 bis 110.000 Übernachtungen. Von den Gästen stammen 83% aus Deutschland, davon der größte Anteil aus Bayern. Es folgen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die wichtigsten Herkunftsländer der ausländischen Gäste sind Großbritannien, Tschechien und die Niederlande. Stuckmann zeigte sich sehr erfreut darüber, das die Leistungsträger, insbesondere die Hoteliers, aber auch viele andere in den letzten Jahren große Investitionen vorgenommen haben. Für ihn schließt sich ein Kreis: Nachdem der Fremdenverkehr in Ruhpolding mit dem Bahntourismus begonnen hat, ist die Tourist-Info jetzt wieder im Bahnhof gelandet. Bürgermeister Claus Pichler schilderte noch einmal den komplizierten Erwerb des Bahnhofs. Die privatwirtschaftliche und in zahlreiche Einzelunternehmen zersplitterte Organisationsstruktur der Bahn mache die Zusammenarbeit äußerst mühsam. Dagegen äußerte er sich sehr lobend über die große finanzielle Unterstützung durch die Städtebauförderung, ohne die sich Ruhpolding das ganze Projekt garnicht hätte leisten können. Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler nahm das Lob dankend entgegen. Solche erfolgreiche Projekte würden die Fortsetzung und den Ausbau der Fördermaßnahmen sicher erleichtern. Beim Rundgang durch das Gebäude beeindruckte besonders das architektonische Nebeneinander von alter Bausubstanz und neuem Baustil. Aber auch ein behindertengerechter Beratungsplatz für Gäste, Virtual-reality-Brillen und Kinderhöhle im Obergeschoss sowie ein Versammlungsraum und ein Mehrzweckraum im Erdgeschoss des ehemaligen Bahnhofs sind Beispiele für eine gelungene Sanierung. Ohne die Beharrlichkeit des Bürgermeisters und der SPD-Fraktion im Gemeinderat wäre das alles nicht möglich gewesen, ergänzte der Vorsitzende Johannes Hillebrand. Der Rundgang wurde über die südliche Hauptstraße in den Kurpark fortgesetzt. Bürgermeister Pichler gab dazu interessante Informationen über Hintergründe. Mit der Ortskernumfahrung sei die Verpflichtung verbunden, den Verkehr auf der Hauptstraße zu verlangsamen. Durch Fahrbahnverengungen habe man dieses Ziel nunmehr recht gut erreicht und gleichzeitig Platz für Fußgänger und gastronomische Betriebe gewonnen, ein großes Plus für die Aufenthaltsqualität im Ortskern. In den letzten Jahren sei viel geschehen, auch mit Hilfe des Fassadenprogramms, das ebenfalls von der Städtebauförderung mitfinanziert worden war. Ruhpolding habe sich in weiten Teilen herausgeputzt, was aber nicht heiße, dass schon alles in Ordnung sei. Zur Zeit laufe auch eine Untersuchung, ob es rentabel sei, den Kurhaussaal zu sanieren. Auch hier wäre man wieder auf die Mitfinanzierung durch Bundesmittel aus der Städtebauförderung angewiesen. Der Bürgermeister zitierte dazu einen zuständigen Sachbearbeiter der Regierung, nach dessen Worten es kaum eine Gemeinde gebe, in der er sich so oft wegen Förderanträgen aufhalte wie in Ruhpolding. Auf einem Infostand im Anschluss an den Rundgang stand Bärbel Kofler interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort zu deren Anliegen. Dabei konnte sie noch hohen Besuch begrüßen: Die Bundesvorsitzende der Jusos, Johanna Uekermann mit ihren Stellvertretern Stefan Brauneis und Kevin Kühnert befinden sich gerade auf Wahlkampftour für die Bundestagswahl und nutzten die Gelegenheit für einen Besuch in Ruhpolding. Die stellvertretende Vorsitzende der Jusos im Bezirk Oberbayern, Lena Wagner, war auch dabei. „Nach Ruhpolding mit seinem erfolgreichen SPD-Ortsverein komme ich immer besonders gern. Dort ist immer etwas los, und das auch noch perfekt.“ Mit diesen Worten bedankte und verabschiedete sich die Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler.

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