SPD Traunstein

Aktion „Bachpatenschaften für Traunstein“, SPD-Fraktion schlägt Bürger- und Schüler-Aktion vor

+
Einmündung des Sparzer Grabens in die Traun

Traunstein - Traunstein: Die SPD Stadtratsfraktion stellt einen Antrag an die Stadt, die größeren Bäche im Stadtgebiet Traunsteins mittels Patenschaften stärker in das Bewußtsein der Traunsteinerinnen und Traunsteiner zu rücken. Ähnliche Aktionen gibt es bereits in anderen Kommunen des Freistaats. Diese Aktionen werden von den Wasserwirtschaftsämtern durch fachliche Beratung unterstützt.

In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause befasste sich die SPD-Stadtratsfraktion mit dem Thema „Bäche in Traunstein“. Sie stellte dabei fest: Nicht nur die Quellen von weißer und roter Traun bilden unseren Gebirgsfluss, sondern viele Bäche und Rinnsale; auch kleine Quellen speisen die Traun und prägen ihre Wassermenge und –qualität.

Die größeren Bäche im Stadtgebiet von Traunstein fließen der Traun alle rechtsseitig zu. Zu nennen sind hier vor allem Röthelbach, Sparzer Graben, Grundbach, Groß-Haufertsgraben und der Rettenbach (dieser mündet im Gemeindegebiet von Nußdorf). Weil für den Unterhalt der Gewässer 3. Ordnung (z.B. Bäche ohne Wildbäche) die Stadt zuständig ist, wies Fraktionsvorsitzender Peter Forster darauf hin, dass engagierte und umweltbewusste Bürger sowie Schulklassen als „Bachpaten“ die Stadt ehrenamtlich unterstützen könnten.

Ziel von Bachpatenschaften sei es das Ökosystem eines Gewässers einschließlich seiner Uferbereiche in einem naturnahen Zustand zu erhalten bzw. soweit möglich, in einen natürlichen Zustand zurückzuführen. Beispiele hier seien das regelmäßige Beobachten eines Bache und das Dokumentieren seines Zustandes und ggf. von Veränderungen einschließlich ihrer Tier- und Pflanzenwelt.

Die SPD-Fraktion formuliert das in ihrem Antrag an den OB so: „Wir beantragen das Thema „Bachpatenschaften“ im Umweltausschuss zu beraten und dort zu beschließen, dass seitens der Stadt für Bachpatenschaften geworben wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Schulen sollten eingeladen werden sich über die Bachpatenschaften näher zu informieren und sich dafür zu engagieren. Man sei überzeugt, dass es Freude bereiten kann, die Natur zu beobachten und mit den Aufzeichnungen die Qualität und Veränderungen in und an den „kleinen“ Gewässern einschließlich der Tier- und Pflanzenwert zu dokumentieren.“ Ferner riet die SPD-Fraktion zu beschließen, dass die nötigen Sachmittel zur Verfügung gestellt und die Bachpaten mit Vereinbarungen abgesichert werden.

Besonders erfreulich wäre es, so heißt es weiter in dem SPD-Antrag, wenn es gelänge Schulen (Klassen) für einige Jahre zur Beobachtung eines bestimmten Baches zu gewinnen.

Peter Forster

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser