OV SPD Oberes Achental Stammtisch in Reit im Winkl beim Unterwirt

Landtagskandidat Sepp Parzinger stellt sich vor und keine Neuwahlen im Bund gewünscht.

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Diskussion mit Landtagskandidaten Sepp Parzinger

Reit im Winkl - Der Traunsteiner Landtagskandidat Sepp Parzinger aus Bergen stellte sich und seine politischen Anliegen beim OV Oberes Achental vor. Wie geht es weiter nach dem Jamaika-Aus, diese Frage beschäftigte die SPD-Mitglieder in einer lebhaften Diskussion.

Zu Gast war Sepp Parzinger, der sich um das Traunsteiner Direktmandat für den Landtag bewirbt. Trotz seiner erst 24 Jahren kann er bereits auf politische Erfahrung in der Kommunalpolitik als Gemeinderat in Bergen, Vorsitzender der Jusos Oberbayern und seit kurzem auch Mitgleid im Jusos Bundvorstand verweisen. Er konnte die anwesenden Mitglieder sowohl persönlich als auch thematisch überzeugen. Er sieht die Themen bezahlbarer Wohnraum, innere Sicherheit als wichtige Landesthemen, aber auch Digitalisierung. Sein Schwerpunkt liegt in der Verbesserung der Bildung insbesonder der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Dazu entspann eine lebhafte Diskussion über die Notwendigkeit von Bildung bis zur Rente mit der Notwendigkeit von Bildungsurlaub und der Gleichbehandlung der Förderung von Meister und Studium. Bei der schulischen Bildung sieht man die Notwendigkeit die Talente der Kinder bestmöglich zu fördern, dies unabhängig von den fachlichen, finanziellen und zeitlichen Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern.

Wie geht es weiter nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche im Bund? Eine Meinungsabfrage ergab eine große Mehrheit gegen Neuwahlen. Jenseits von Sachthemen sieht man im Wahlergebnis eine klare Absage der Wähler zur GroKo und für eine andere Regierungskonstellation. Die Reaktionen im Wahlkampf haben gezeigt, dass die von der SPD vertretenen Themen auf Resonanz gestoßen sind. Die Positionen der SPD waren aber innerhalb der GroKo nicht ausreichend erkennbar. Eine nahtlose Fortführung der bestehenden GroKo sollte es deshalb nicht geben. Die Alternativen einer Minderheitsregierung und einer GroKo auf einer anderen Basis wurden heiß diskutiert ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Es fehlen dafür aktuell noch die nötigen Informationen und Fakten.

Es stellt sich in unserer Zeit immer wieder die Frage: Braucht es noch Parteienvertretungen vor Ort? Im Anschluss dieser Versammlung lautet die Antwort ganz klar: Ja! Es braucht die Bürger und ihre Meinungen um jetzt neue tragfähige Wege zu finden.

Pressemitteilung OV Oberes Achental

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