„Gebrauchte Briefmarken sichern Arbeitsplätze“

SPD-Chef Haigermoser sammelt für Lebenshilfe Piding

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Zweimal einen Kofferraum voller Briefmarken konnte Tacherting SPD-Vorsitzender Helmut Haigermoser auch dieses Jahr wieder an die Werkstätten der Lebenshilfe Piding liefern.

Tacherting - Tausende gestempelte Briefmarken lieferte auch heuer wieder Tachertings SPD-Vorsitzender Helmut Haigermoser an die Werkstätten der Lebenshilfe BGL in Piding. Damit ist abgesichert, dass Menschen mit seelischer oder schwerer psychischer Behinderung weiterhin eine Beschäftigung haben und somit auch ihr Arbeitsplatz gesichert ist.

Seit vielen Jahren ist Haigermoser bayernweit Anlaufstation für Briefmarken aller Art, ob gestempelt oder aus Sammlungen, ob noch auf Briefumschlägen oder auch schon ausgeschnitten, ob Ersttagsbriefe oder ganze Briefmarkenalben, alles wird gesammelt und dann an die Lebenshilfe geliefert. Dort können Menschen, deren Leistungsfähigkeit oft massiv eingeschränkt ist, aufgrund ihrer Möglichkeiten immer noch beschäftigt werden. Einige können eben nur große und kleine Briefumschläge umsortieren, andere, die mit einer Schere sicher umgehen können, schneiden die Marken von den Umschlägen, hier ist anzumerken, dass die Umschläge, womöglich noch mit Anschriften Datenschutzrechtlich auch sicher entsorgt werden, aber wenn die Briefmarken sich noch auf dem Umschlag befinden, bedeutet das wiederum einen eigenen weiteren Arbeitsgang. Wieder andere sind in der Lage die Briefmarken nach Motiven oder Ländern zu sortieren oder abzuwiegen, so dass sogenannte „Kilopakete“ dann auch im Verkauf landen. Durch sachverständige Hilfe werden wertvollere Marken ausgesondert und dann gesondert Händlern oder Sammlern angeboten. Seit 15 Jahren organisiert die Lebenshilfe Piding auch einen eigenen Weihnachtsmarkt, übrigens einen der schönsten im Berchtesgadener Land, hier kommen Kunden aus ganz Europa zum Briefmarkenstand, was dann auch noch wichtige Einnahmen für die Werkstätten einbringt.

Stolz ist Haigermoser auf die zahlreichen „Zulieferer“ wobei das Gewerkschaftshaus in München sicher am meisten dazu beiträgt aber auch das eigene Gemeindeamt und mehrere Betriebe in denen Tachertinger Gemeinderäte beschäftigt sind, beteiligen sich regelmäßig. Es gibt schon fast keine Versammlung, in der ich nicht auch ein Tütchen mit Briefmarken erhalte, so Haigermoser. So kann wirklich jeder Bürger für den Weiterbestand von Arbeitsplätzen auf einfachste Art etwas tun. Sind größere Mengen an Briefumschlägen oder Briefmarken vorhanden oder auch ganze Briefmarkensammlungen, so werden diese selbstverständlich auch gerne abgeholt (Telefon 08621 5275).

Haigermoser Helmut

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