Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pressemeldung vom Haus- und Grundbesitzerverein Berchtesgaden und Umgebung e.V.

Mietwohnungen und Haustiere – was ist erlaubt?

Musterbild Katze
+
Musterbild Katze

Berchtesgaden - Hunde und Katzen zählen in Deutschland zu den beliebtesten Haustieren. Insbesondere während des Lockdowns haben sich vermehrt Menschen einen Vierbeiner zugelegt.

Umso häufiger stellt sich derzeit die Frage, wann Haustiere in Mietwohnungen erlaubt sind und was bei der Haltung zu beachten ist. Gesetzliche Regelungen in Bezug auf die Erlaubnis von Haustieren gibt es nicht. Deshalb ist grundsätzlich zunächst entscheidend, welche Regelungen im Mietvertrag getroffen wurden. „Dabei ist zu beachten, dass der Vermieter die Haltung von Haustieren nicht generell verbieten darf. Dies gilt sowohl für Kleintiere als auch beispielsweise für Hunden und Katzen“, informiert Armin Nowak, Vorsitzender vom Haus- und Grundbesitzerverein Berchtesgaden und Umgebung.

Der Vermieter kann aber für einige Tierarten - insbesondere für Hunde und Katzen - seine vorherige Zustimmung zur Haltung verlangen. „Eine solche Regelung ist grundsätzlich legitim und gängige Praxis. Allerdings ist aber zwischen den verschiedenen Tierarten zu unterscheiden. Die Haltung von sog. Kleintieren, wie beispielsweise Hamster, Fische oder Meerschweinchen, benötigt keine Erlaubnis des Vermieters“, erklärt der Immobilienexperte Armin Nowak.

Enthält der Mietvertrag einen Erlaubnisvorbehalt des Vermieters, so kann er die Haltung der Haustiere aber nicht ohne Weiteres ablehnen. Vielmehr muss eine umfassende Abwägung der im Einzelfall konkret betroffenen Belange und Interessen der Mietvertragsparteien, der anderen Hausbewohner und der Nachbarn erfolgen. Der Vermieter hat also eine Ablehnung ausreichend zu begründen. „Eine solche Begründung kann beispielsweise beim Vorliegen von Allergien oder dann gegeben sein, wenn von dem Tier Gefahren für Nachbarn durch aggressives Verhalten ausgehen“, veranschaulicht, Nowak.

Hinsichtlich der Haltung der Haustiere haben die Mieter darauf zu achten, dass die Haustiere die übrigen Bewohner und Nachbarn nicht wesentlich stören. Die Tiere sind dabei so zu halten, dass sie keinen übermäßigen Lärm, Dreck oder Geruch erzeugen, der die übrigen Bewohner beeinträchtigen bzw. belästigen kann. Darüber hinaus sollte das Tier keine Schäden in der Wohnung bzw. im Gebäude verursachen, da der Mieter sich sonst gegenüber dem Vermieter schadensersatzpflichtig machen kann. „Auch kann der Vermieter in den Mietvertrag Verhaltensregeln mit aufnehmen. Halten sich Mieter daran nicht, ist es möglich, dass der Vermieter die Erlaubnis widerrufen kann“, warnt der Immobilienexperte Armin Nowak.

Pressemitteilung vom Haus- und Grundbesitzerbverein Berchtesgaden und Umgebung e. V.

Quelle: BGland24.de

Kommentare