Bezirksdelegiertenversammlung der Freien Wähler Oberbayern

Freie Wähler wählen ihre Bezirksspitze

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v.l.n.r. Konrad Unterstein, Bezirksvorsitzender und MdL Florian Streibl, stellv. Bezirksvorsitzender Michael Koller aus Berchtesgaden

Traunreut - Traunreut-Neufahrn. Die Neuwahlen der Bezirksvorstandschaft sowohl im Verband als auch in der Vereinigung standen bei der Delegiertenversammlung der Freien Wähler Oberbayern in der vergangenen Woche in Neufahrn im Mittelpunkt. Für den Ortsverband Traunreut nahm stellvertretender Vorsitzender Konrad Unterstein an der Veranstaltung teil.

Zu Beginn begrüßte MdL Florian Streibl alle Delegierten und ging kurz auf den Bezirk Oberbayern und die Bedeutung der Politik ein. So leben derzeit laut Streibl 4,3 Millionen Menschen in Oberbayern. Man rechnet hier mit einem Zuwachs von 10% bis zum Jahr 2030. Da der Zuwachs viel mit Integration zu tun haben wird, versteht Streibl die Landespolitik als Dienst für die Kommunen. Die Kommunen sind es, die bei der Integrationsaufgabe viel Kraft aufbringen, außerdem müssen sie einen Großteil der Kosten stemmen. Streibl betonte, dass er der Meinung sei, dass hier der Staat unbedingt aktiv werden muss und die Kosten den Kommunen abnehmen soll.

Im zweiten Teil seiner Ansprache stellte der Bezirksvorsitzende noch einmal die Rolle der Freien Wähler heraus. Mit 6000 Mandatsträgern in Kommunalen Ämtern sei man die zweitstärkste Kraft in Bayern. Dies sei insofern wichtig, da Politik im kommunalen Bereich direkt umgesetzt werde. Daher sei es von besonderer Bedeutung, die bereits sehr gute Vernetzung der Freien Wähler weiter auszubauen. Der ständige Austausch mit den Kommunalpolitikern sei fruchtbringend für die Landtagsfraktion, so Streibl weiter.

Bevor es zu den Neuwahlen der Vorstandschaft ging, erhielten die Anwesenden noch einen Zwischenbericht aus der Arbeitsgruppe „Chance Oberbayern“ durch Otto Bußjäger, dem stellvertretenden Landrat des Landkreises München. Es wurden in fast allen Regionen Oberbayerns Workshops durchgeführt, bei denen sich die Mitglieder der einzelnen Ortsverbände fleißig beteiligt haben. Neben vielen wichtigen regionalen Themen kristallisierten sich fünf Hauptgebiete heraus. Diese seien Menschen und Soziales, Umwelt und Energie, Wirtschaft, Bildung und Heimat. Der erste Entwurf für das geplante Grundsatzpapier sei für kommendes Frühjahr geplant, die Endfassung strebt man für den Herbst im kommenden Jahr an. Die Workshops sollen allerdings als laufender Prozess weitergeführt werden, um immer am Ball zu bleiben, sagte der Leiter der Arbeitsgruppe.

Beim Tagesordnungspunkt drei standen nun die Neuwahlen des Verbands an, die von Michael Fischl als Wahlleiter durchgeführt wurden. Florian Streibl wurde in seinem Amt als Bezirksvorsitzender mit einer großen Mehrheit der Stimmen bestätigt. Als seine Stellvertreter wurden Roland Harsch, Anton Speer, Susann Enders und Michael Koller in die Ämter gewählt. Schriftführerin bleibt Martina Purkhardt. Im Amt des Schatzmeisters wurde Rudolf Schabl ebenso bestätigt wie Angela Mayr als Justitiarin. Ebenfalls keine Veränderung gab es im Amt des Pressereferenten mit Gottfreid Obermair. Die Kasse prüfen weiterhin Michael Fischl und Marianne Heigl. Für die Vereinigung wurde eine erneute Wahl für alle Positionen durchgeführt. Diese brachte das gleiche Ergebnis. Beim letzten Tagesordnungspunkt, Verschiedenes, stellte sich die Bundestagskandidatin Mary Fischer aus Rimsting vor. Im Anschluss nahm der Traunreuter Delegierte die Gelegenheit wahr und gratulierten den gewählten. „Ich wünsche Euch viel Kraft und immer ein glückliches Händchen in den Entscheidungen“ sagte Konrad Unterstein bei der Gratulation. Außerdem blieb ihm noch etwas Zeit Traunreuter Themen mit MdL Florian Streibl zu besprechen. So erwähnte Unterstein noch einmal den unbefriedigenden Zustand an der Kreuzung St.Georgen mit der Bitte, dieses Anliegen an die beteiligten Stellen heranzutragen.

Pressemitteilung Freie Wähler Traunreut e.V.

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