am vergangenen Samstag lud die Junge Union Traunstein zum GetTogether ins Café Lenz ein. Dabei waren Start-ups und Jungunternehmen das Thema.

Ein Hauch von Silicon Valley

Traunstein - Start-up-Unternehmen sind in aller Munde. Sie stehen für zukunftsträchtige Geschäftsideen und erfolgreiches Gründertum. Etablierte Unternehmen aus der Region und der ganzen Welt scheinen kaum mehr an der Innovationskraft junger Unternehmen vorbeizukommen. Dies nahm die Junge Union Traunstein zum Anlass, um am vergangenen Samstagabend ins Café Lenz zum politischen GetTogether einzuladen. Die CSU-Stadträtin und JU-Ortsvorsitzende Isabelle Thaler freute sich, mit Christopher Waldner einen Unternehmer aus Leidenschaft als Experten für das Thema „Start-ups/ Jungunternehmen“ gewonnen zu haben. Dieser hat mehrere Start-ups im Digitalbereich (darunter Vetizin sowie Tierheimhelden) gegründet und erfolgreich geführt. Neben Gastvorträgen an zahlreichen Universitäten begleitet er zudem Unternehmensprojekte bei der Münchener Rück und der Allianz Group.

Waldner räumte zunächst mit Mythen über Start-ups auf. Es sei ein weit verbreiteter Irrtum, dass die meisten Start-ups zu Erfolgsgeschichten werden. „Gute Ideen gibt’s wie Sand am Meer. Die solide Umsetzung einer Idee ist viel wichtiger.“ Vor allem persönliche Erfahrung im Umgang mit potenziellen Kunden sei entscheidend. „Überlegt Euch, welche Stärken und Schwächen Ihr habt, definiert Eure Ziele möglichst präzise und habt Mut bei der Verwirklichung einer Idee.“, ermunterte Waldner das junge Publikum. Gleichzeitig machte er sich für eine verbesserte Fehlerkultur stark: „Gründertum lebt vom Grundsatz Versuch und Irrtum. Fehler helfen, Verfahren zu optimieren. Außerdem entwickelt man so ein Gespür dafür, was Erfolg haben kann und was nicht. Bloßes Bücherwissen reicht hierfür nicht aus.“

Im Anschluss an den Vortrag wurde darüber diskutiert, wie die Region attraktiv für innovatives Unternehmertum bleiben könne. Der stellvertretende JU-Ortsvorsitzende Maximilian Röde stellte dabei insbesondere die hohe Lebensqualität und die gute Infrastruktur der Stadt Traunstein heraus. Und: „Beim Thema Verkehrsanbindung stehen wir den sogenannten Schlafstädten zum Beispiel im Raum München in keiner Hinsicht nach.“ Waldner betonte in diesem Zusammenhang, dass solche Faktoren vor allem für digitale Freiberufler, die ortsungebunden für große Unternehmen „von Zuhause aus“ an Projekten arbeiten, attraktiv sein können. Bei der Förderung innovativer Ideen könne man laut CSU-Stadträtin Thaler auf Bestehendes zurückgreifen: „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Es macht Sinn, anhand der vorhandenen Industriestruktur ganz gezielt zu fördern.“ Dass dies für die Stadt nicht immer mit Kosten verbunden sein müsse, darüber war man sich angesichts klammer Kassen und anstehender Investitionen einig.

Pressemitteilung Junge Union Traunstein

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