SPD-Ortsverein Ruhpolding

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

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Die neugewählte Schriftführerin Margarete Schürholt mit dem Vorsitzenden Johannes Hillebrand

Ruhpolding - Auf der Brandler Alm begrüßte der Vorsitzende Johannes Hillebrand die Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2016. In seinem Rückblick erinnerte er an die Aktivitäten des Jahres. Dazu gehörte unter anderem der Besuch der Europaabgeordneten Maria Noichl, der Besuch des Heimatmuseums, das Ferienprogramm sowie Dorfschießen und Dorfkegeln. In den Monatsversammlungen wurde beispielsweise über Natura 2000, die Kartenfusion Ruhpolding/Inzell, den Gemeindehaushalt und die Jugendarbeit diskutiert.

In seinem Kassenbericht konnte der Kassier Georg Niermeier von einem erfreulichen Vermögenszuwachs berichten, da die Einnahmen deutlich über den Ausgaben lagen. Dementsprechend erfolgte einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft auf Vorschlag des Kassenprüfers Franz Haselwarter. Der stellvertretende Vorsitzende Johannes Stief erläuterte einige wichtige Maßnahmen aus dem Gemeinderat. Für jedermann sichtbar seien die Fortschritte bei der Sanierung des Bahnhofs. Mit ihm habe man drei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Die Gemeinde bekomme einen schönen Bahnhof, die Tourist-Info eine moderne Anlaufstelle für die Gäste und die RTG neue Arbeitsplätze. Ihre jetzigen Büros in der Neuwirtsschule stehen künftig nicht mehr zur Verfügung, da das Gebäude vom Wohnbauwerk verkauft wurde und hier ein Haus der Gesundheit entstehen soll. Der Hotelbau in Zell hat mit umfangreichen Erdarbeiten begonnen. Der Kaufpreis für das Grundstück, der noch im Dezember bei der Gemeinde eingegangen ist, habe den Haushalt deutlich entlastet. Man könne damit rechnen, dass das Hotel 2018 fertig gestellt werde. Im Dorf geschehe auch sonst noch so einiges. So habe der letzte Bauabschnitt der Hauptstraße begonnen. Gleichzeitig werden auch Verbesserungen am Bahnhofsvorplatz vorgenommen. Um ein gefälliges Ortsbild zu erhalten, das auch weiterhin für den Touristen attraktiv ist, solle die Ortsgestaltungssatzung weiterentwickelt werden. Bürgermeister Claus Pichler ging auf weitere nicht ganz einfache Vorhaben ein. So habe beispielsweise die Planung für die Wasserversorgung West begonnen. Sie umfasst das Gebiet vom Unternberg in das Brander Tal. Bei den betroffenen Haus- und Grundstückseigentümern reiche die Spannbreite von Zustimmung bis Ablehnung, weitgehend abhängig von der Versorgungssicherheit durch die vorhandenen Eigenbrunnen. Ein erheblicher Zugzwang ergebe sich aus der Tatsache, dass ab 2020 der Bau von Wasserversorgungsanlagen vom Staat nicht mehr bezuschusst werde. Der Gemeinde würden erhebliche Beträge verlorengehen, wenn sie später die Maßnahme vollständig aus eigener Kraft zu finanzieren hätte. Dies würde im vollen Umfang auf die Anschlussbeiträge und Verbrauchsgebühren durchschlagen, weil die Wasserversorgung kostendeckend arbeiten muss. Ihre Sicherstellung sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde und könne vom Bürger auch eingefordert werden. Eine gemeindliche Wasserversorgung biete ein Höchstmaß an Sicherheit auch in sehr trockenen Sommern, mit denen verstärkt zu rechnen sei. Aus dieser Gesamtschau heraus halte er es für richtig, die Maßnahme durchzuführen, auch wenn er wisse, dass es im Detail schwierig werde. Zu den Erdarbeiten, die momentan sichtbar sind, gehört auch die Verlegung der Kabel für den Ausbau der Breitbandversorgung. Bei der Abwicklung dieser Arbeiten gebe es viele Schwierigkeiten. Ein schnelles Internet sei aber absolute Voraussetzung für die Entwicklung von Gewerbe und auch Wohnungsbau. Eines der großen Themen der nächsten Jahre sei auch der Hochwasserschutz. Hier gebe es Planungen für Steinbach, Urschlauer Ache, Traun und noch einige Nebenbäche. Ruhpolding habe überdurchschnittlich viele Überschwemmungsgebiete. Selbst wenn auf die Gemeinde nur jeweils dreißig Prozent der Kosten entfallen, könne sie das nicht stemmen. Hier müsse noch über andere Lösungen verhandelt werden.

Die Neuwahlen unter der Leitung von Bürgermeister Pichler brachten folgende Vorstandschaft ins Amt: Vorsitzender: Johannes Hillebrand, wie bisher. Stellvertretender Vorsitzender: Johannes Stief, wie bisher. Kassier: Georg Niermeier, wie bisher. Schriftführerin: Margarete Schürholt, neugewählt. Pressesprecher: Hans Holzner, wie bisher. Beisitzer: Georg Hollweger, wie bisher. Nikolaus Lechner, neugewählt. Elisabeth Holzner, Kraft Amtes als Kreisrätin Sepp Konhäuser, Kraft Amtes als Gemeinde- und Kreisrat Kassenprüfer: Franz Haselwarter, wie bisher Brigitte Holzner, neugewählt. Arbeitsgemeinschaft 60+: Nikolaus Lechner, wie bisher. Ak Soziale Gerechtigkeit: Georg Niermeier Delegierte zum Unterbezirk: Johannes Hillebrand Johannes Stief Hans Holzner Margarete Schürholt

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