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Sechste UNICEF-Spenden-Gala: Über 20.000 Euro für Kinder in Not

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Waren erfreut über die hohe Spendenbereitschaft (v.l.): Hoteldirektor Christoph Leinberger von Gut Ising, Ann-Kathrin Linsenhoff , Olympiasiegerin und bis Juni stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, sowie Anna Fritsche von der UNICEF-Arbeitsgruppe Prien.

Gut Ising - Bei der sechsten UNICEF-Spenden-Gala kamen über 20.000 Euro für Kinder in Not zusammen. Die Ex-Olympiasiegerin Ann-Kathrin Linsenhoff erzählte als Festrednerin von Ihrer Tour durch Afrika.

Engagement für Kinder in Not: Ein großer Erfolg war zum sechsten Mal in Folge die große Spendengala zugunsten von UNICEF in der Festhalle von Gut Ising. Mehr als 20.000 Euro kamen als Erlös aus Eintrittspreis, Tombola und Spenden zusammen. 

Mit dem Betrag wird die Initiative „Nothilfe Südsudan“ unterstützt. Sie gehört zur Ann-Kathrin- Linsenhoff-Stiftung, die die ehemalige Olympiasiegerin und erfolgreiche Dressurreiterin Ann-Kathrin Linsenhoff 2002 unter dem Dach von UNICEF gegründet hat. In einem engagierten Vortrag schilderte die ehemalige stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland als Festrednerin erschütternde Details aus der von ihr bereisten Region. Sie zeigte aber auch Erfolge, die Hoffnung machen. 

Auch Schüler machen mit 

Christoph Leinberger, Hoteldirektor und Gastgeber in Gut Ising, erklärte eingangs, dass es wichtig sei, Kinder in Not zu unterstützen. Deshalb habe er sich 2013 zusammen mit der UNICEF-Arbeitsgruppe in Prien entschieden, mit der Spendengala ein deutliches Zeichen zu setzen. 5.000 Euro aus den Eintrittsgeldern gebe Hotel Gut Ising direkt an das Kinderhilfswerk weiter. 30 Sponsoren stifteten wertige Preise für die Tombola. Auch die Schüler des benachbarten Landschulheims Schloss Ising bekundeten ihre Solidarität mit Schwächeren durch eine Spende von 1.000 Euro: „Wir wissen, dass Bildung ein großes Privileg ist“, betonte Schülersprecher André Saraboso zusammen mit Romy Auer bei der Scheckübergabe an Christoph Leinberger. 

Leinberger mit Schülern

Ex-Olympiasiegerin berichtete von ihrer Tour durch Afrika

Wie dramatisch die Situation in vielen Teilen der Welt und speziell im Südsudan, im Kongo und in Kambodscha ist, machte Festrednerin Ann-Kathrin Linsenhoff deutlich. Die Tierärztin und Olympiasiegerin im Dressurreiten von Seoul, Welt-und Europameisterin (jeweils Mannschaft) ist Trägerin des Bundesverdienstkreuz am Bande und war von 2008 bis Mitte diesen Jahres stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland. 

Waren erfreut über die hohe Spendenbereitschaft (v.l.): Hoteldirektor Christoph Leinberger von Gut Ising, Ann-Kathrin Linsenhoff , Olympiasiegerin und bis Juni stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, sowie Anna Fritsche von der UNICEF-Arbeitsgruppe Prien.

„Ich möchte etwas von dem Glück, das ich in meinem Leben und mit meinen Kindern hatte, an Kinder zurückgeben, die sonst keine Chance haben“, erklärte die Düsseldorferin zu ihrer Motivation, sich für UNICEF zu engagieren. Weltweit hätten 821 Millionen Kinder zu wenig zu essen, 150 Millionen seien unterentwickelt und 264 Millionen der Jüngsten hätten keinen Zugang zur Bildung. Sauberes Trinkwasser, Hygiene, effektive Gesundheitsversorgung, genügend Nahrung und den Zugang zur Bildung machte Linsenhoff als grundlegende Voraussetzung dafür aus, dass Kinder eine Zukunft haben könnten. 

„Wir machen uns keinen Begriff über die Situation im Südsudan und im Kongo, dort fehlt es an allem“, berichtete Linsenhoff mit eindrücklichen Worten und Bildern von ihrer Reise für UNICEF durch die Region. Wie mit Spendengeldern positive Entwicklungen angestoßen werden können, zeigte sie am Beispiel der Ausbildung von Sozialarbeitern, die sich um Familien und die Gesundheitsbetreuung kümmern. Mit dem Bau von Brunnen und Sanitäranlagen fördere das Kinderhilfswerk „die Grundlagen, dass Kinder überhaupt gesund aufwachsen können“. 

Mit speziellen Bildungskoffern, Zelten und ähnlichem versuche man, „Kindern im Unterricht ein Stück Normalität in einem schlimmen Umfeld“ zu geben und den Zugang zu Bildung zu geben als „wichtigster Voraussetzung, um aus der Armut herauszukommen“. Linsenhoff berichtete auch aus ermutigenden Entwicklungen, wie Kindersoldaten mit grausamen Schicksalen an Schulen zu Helfern für Schicksalsgenossen wurden. Ebenso unter die Haut gegangen sei ihr auch die Begegnung mit HIV- infizierten jungen Frauen in Kambodscha, „die noch von einer beruflichen Zukunft geträumt haben“.

Je bedrückender die Verhältnisse in manchen Regionen Afrikas seien, so Linsenhoff, desto mehr wisse man das Privileg zu schätzen, in Europa aufgewachsen zu sein, sauberes Wasser und genügend Nahrung zu haben. „Wir müssen uns nicht schämen, dass es uns so gut geht.“ Mit nur wenig Mitteln könne man auch dazu beitragen, das Elend auf der Welt zu ändern. 

In gemütlicher Runde, Unterhaltung und Tanz klang der Abend nach dem Vier-Gänge-Menü und einer noch für Spannung sorgenden Tombola-Aktion mit Gewinnen wie einer Übernachtung im Luxushotel in Marokko, Borussia-Dortmund-Trikot, Kaffee- Vollautomat und Mode-Highlights aus.

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