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Eröffnung, Neustart und Licht am Ende des Tunnels für die Kultur in Bayern

Der Freiraum e.V. in Übersee startet am 2. April wieder mit Konzerten

Frühjahrsprogramm
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Frühjahrsprogramm

Übersee (Chiemgau) - Am 2. April wird der Freiraum wieder seine Tore öffnen. Nach mehr als zwei Jahren ohne wirkliche Clubshows, hoffen wir euch unser abwechslungsreiches Frühjahrsprogramm ohne Einschränkungen anbieten zu können. Das Programm steht – viele spannende MusikerInnen haben zugesagt – jetzt kommt es auf unsere Gesetzgeber an, Öffnungen entschieden umzusetzen.

Update, 28. März:

Im Freiraum Übersee geht es mit der Konzertsaison nun doch erst am Samstag (2. April) los. Das Konzert mit Marley‘s Ghost, das eigentlich am 26. März stattfinden hätte sollen, wurde auf 12. August verschoben.

Der ursprüngliche Artikel:

Wir sind aber zuversichtlich, mit euch bald wieder normale Konzerte im frisch renovierten Freiraum genießen zu können.

Den Auftakt zu diesem Programm – das sich irgendwie nach (Neu-)Eröffnung anfühlt – machen Marley‘s Ghost. Sie sind Deutschlands berühmteste Bob Marley Coverband. Um Sebastian Sturms, der seit zwei Jahrzehnten eine feste größe in der deutschen Reggaeszene ist, hat sich eine Band aus erfahrenen Musikern formiert, deren Interpretation so überzeugend ist, dass man wirklich denken kann, Bob Marley and The Wailers sind wieder auf Tour. Unser erstes Konzert nach so langer Zeit wollen wir dann noch mit einer schönen Aftershow-Neustart-Party feiern und den einen oder anderen Überraschungsgast werden wir euch demnächst auch noch verraten.

Den April werden wir dann mit Jolphin starten. Sie heben gerade den österreichischen Indierock mit ihrem unfassbar fette Rocksound auf eine neue Ebene. Auf ihre erste Headlinertour wird man sich von ihrem großen Talent und berechtigten Abitionen überzeugen können. Dann folgt ein wahres Reggae Juwel, bei dem kein Auge trocken bleiben wird. Keith & Tex feat. Rudy Mills sind zum ersten Mal gemeinsam im deutschsprachigen Raum zu sehen. Als Teenager in Jamaika waren sie Derrick Harriott's Sänger der ersten Wahl im Studio! In dieser Hitschmiede der goldenen Rocksteady Ära entstanden zeitlose Klassiker wie "Stop that train", "Long Story", "Leaving on that train", "John Jones" um nur einige wenige zu nennen. Dazu gibt es Support von der The Soul Chance aus den USA und den altbekannten Steadytones und dann werden auf der Mountone Aftershowparty auch noch zwei Releases gefeiert! Nicht weniger spannend wird das Konzert des Songwriter-Duos Gazelle & The Bear, die uns ihr Debüt „Weird Shaped Clouds“ vorstellen. Dabei kombinieren sie Pop, Modern Jazz und Hip Hop verspielt miteinander.

The Sonic Brewery haben schon mit The Blue Stones, Joanne Shaw Taylor, DeWolff, The Whiskey Foundation, Naxatras, Meena Cryle & Chris Fillmore Band und Kaiser Franz Josef gespielt. Jetzt sind sie auf ihrer ersten Headlinertour und haben sich aufgemacht mit ihrem groovig, satten Rhythmus, ihren psychedelischen Arrangements und eingängigen Melodien die ganze Welt zu erobern – starten werden sie damit am 23.4.22 in Übersee. Eine Woche später kommt dann Thomas Pronais neues Projekt The New Mourning zu uns in den Freiraum. Thomas Pronai hat sich nicht nur einen Namen als Produzent von Ernst Molden, Willi Resitarits, Der Nino aus Wien, Thomas Andreas Beck und Cari Cari (um nur einige zu nennen) gemacht, sondern auch selbst als Musiker in zahlreichen Bands gespielt. Aus Routinen auszubrechen und sich ständig neu zu erfinden ist sein Markenzeichen geworden. Markus Rom alias Oh No Noh wird uns dann Anfang Mai einen Soundtrack für das Ende des Planeten präsentieren, gespielt auf Maschinen, deren einziger Zweck eine unendliche Reparatur ist – wir sind gespannt.

Wunderbarsten US Indiepop werden uns dann die Smocky Brights in den Freiraum bringen, schön das sich nach all der Zeit mal wieder eine Band aus Übersee in Übersee einfindet. Der Sound der vier jungen Talente aus Washington wird uns alle Sorgen für ein paar Minuten vergessen lassen. Mit den The Charles & Color Comic kommen dann zwei Münchner perspektiv-Bands in den Freiraum die auch keine Unbekannten mehr sind. Euphorisiert vom Space-Age-Pop der 50er und 60er Jahre, von ultramodernen Blitzlichtern des zeitgenössischen Indie inspiriert, mixen The Charles einen explosiven, hoch melodischen Drink aus warmen, hypnotischen Tönen, Melodien und den ohnehin geliebten mystischen Riffs und Rhythmen. Die zweite Band des Abends, Color Comic schafft mit dynamisch-rhythmischen Drums, zum Grooven animierenden Basslines und träumerisch verspielten Gitarren ihren „Island-Indie“ á la Vampire Weekend.

Den Frühlingsabschluss machen dann zwei musikalisch ganz unterschiedliche aber beide hochtalentierte Frauen. Zuerst bringt die musikalische Grenzgängein Mariama den afrikanischen und europäischen Kontinent mit ihrer wesenseigenen warmen und weichen Sound zusammen. Und den Abschluss im Frühjahr macht dann Elena Rud mit ihrer Band. Laut der Genres eine Verschwendung von Zeit und Haltung sind und zu diesem „Melancholic Love Shit“ – ihrer Musik – passt einfach alles, was diese Generation zwischen Fieberwahn Dramatik und Egozentrik ausmacht. Damit ist alles gesagt. Wir können euch nur nahe legen, so viele Konzert wie möglich im Freiraum anzuschauen, bereuen werdet ihr es nie! Karten git es wie immer bei Ticketscharf und in allen Tourist-Infos im Achental. www.freiraum-uebersee.de www.ticketscharf.de

Freiraum e.V.

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