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Stodden fordert künftig in Bebauungsplänen keine Heizungen mit fossilen Brennstoffen mehr zu erlauben, wenn die Gemeinden ernsthaft einen Beitrag zur Klima-Diskussion leisten möchten.

Ideen für künftige Bebauungspläne – CSU Ortsverband Vachendorf

Gashaus zur Post mit Gerüst
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Gashaus zur Post mit Gerüst

Vachendorf - Nach langer Corona-Pause konnte der Vachendorfer CSU Ortsverband endlich wieder einmal zu einem öffentlichen Stammtisch einladen. Bei bestem Wetter trafen sich Mitglieder und Interessierte im Biergarten beim Schusterwirt z`Humhausen zu einer regen Diskussion.

Nach langer Corona-Pause konnte der Vachendorfer CSU Ortsverband endlich wieder einmal zu einem öffentlichen Stammtisch einladen. Bei bestem Wetter trafen sich Mitglieder und Interessierte im Biergarten beim Schusterwirt z`Humhausen zu einer regen Diskussion. Schon am 16.09.21 wird es den nächsten Stammtisch im Schwimmbad bei der Bully Bar geben. Künftig soll es, solange es möglich ist, monatlich wieder mindestens eine Zusammenkunft geben. Jean Stodden, der Ortsvorsitzende, will dabei die Örtlichkeiten durchwechseln. Markus Kaiser und Jean Stodden sprachen die nächsten Kommunalwahlen 2026 in Bayern an. Die letzten Male hätten gezeigt, wie schnell die Zeit vergeht. Deshalb sollte schon jetzt die Suche nach Kandidaten begonnen werden, wobei Stodden eine einzige gemeinsame Liste bevorzugen würde. Als Ortsvorsitzender wolle er darüber mit den anderen Fraktionen sprechen.

Eines der Themen war natürlich die bevorstehende Bundestagswahl mit Armin Laschet als Spitzenkandidat der Union. Überwiegend wurde festgestellt, dass man dem Laschet die Arbeit als Kanzler zutraut und man sich nicht von seinem Auftreten irritieren lassen sollte. Schließlich ist er als Ministerpräsident in NRW auch erfolgreich. Hans Wimmer betonte, dass es auf die Zweitstimmen ankommen wird. Für unseren Wahlkreis kandidiert auf dieser Liste der junge Traunsteiner Konrad Baur. Als Direktkandidat tritt wieder Dr. Peter Ramsauer an, der während seiner gesamten politischen Karriere viel für seinen Wahlkreis erreichen konnte.

Stodden stimmte Hans Wimmer zu und betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Zweitstimmen. Über Ramsauer wußte er aus eigener Erfahrung zu berichten, dass der „Schwarze Peter“ sogar dort im Hintergrund abseits des Presserummels mit dafür gesorgt hat, dass möglichst viel Hilfe zur Katastrophe im Ahrgebiet ankommt. Manfred Kaiser meinte dazu: „Mit der Zweitstimme wird der Kanzler gewählt“ Um am 26.09.2021 ein gutes Ergebnis zu erzielen ist jetzt Geschlossenheit gefragt, betonte Walter Ponath. Ob einem Laschet persönlich symphatisch ist oder nicht. Es kommt am Ende darauf an, wer das Zeug zum Kanzler hat und da liegt nach Ponaths Meinung Laschet mit den besseren Karten vorne. Er hoffte, dass die Gemeinde baldmöglichst die Briefwahlunterlagen versendet. „Schließlich sind wir mitten in den Ferien“

Gemeinderätin Magdalena Fischer berichtete aus dem Gemeinderat von der guten Zusammenarbeit. Trotz der Einschränkungen durch Corona sei schon einiges vorangebracht worden. So werde in Wimpasing und Hiensdorf Wohnraum geschaffen. Aber auch im Dorf selber tut sich was. Das über hundert Jahre alte Gasthaus zur Post ist eingerüstet und es sollen darin Wohnung entstehen, aber auch eine Gaststätte soll wieder im Dorf aufmachen. Zu lösen sei da vielleicht noch das Parkplatzproblem. Die Erlstätter Straße wird renoviert. Insbesondere soll der Gehweg zum Schutz der Fußgänger verbreitert werden. Der Gemeinderat beschäftigte sich auch wieder mit dem Schwimmbad. Es sei schwierig, das Schwimmbad zu erhalten, der Rat wolle das aber solange wie möglich schaffen. Auch im Rathaus seien Arbeiten nötig. Fischer nahm den Gedanken aus der Runde auf, dass die Gemeinde bei künftigen Bebauungsplänen die Klima-Diskussion fest ins Auge fassen sollte und künftig bei Neubauten Heizungen vorschreibt, bei denen keine CO²-Emmission mehr entstehen. Sie wurde gebeten, diese Position im Gemeinderat zur Diskussion zu stellen.

Stodden ergänzte, dass künftig neben Ölfeuerungen auch Gas- und Holzheizungen, incl. Pellets oder Hackschnitzel, nicht mehr verbaut werden sollten, wenn man da als Gemeinde ernsthaft einen Beitrag leisten möchte. Auch würden die jüngsten Niederschlagsereignisse zeigen, dass es sinnvoll ist, Häuser auch mal ein paar Zentimeter mehr aus dem Boden rauszubauen, um das Volllaufen der Keller zu verhindern. Die versammelten Mitglieder freuten sich, dass man in letzter Zeit wieder öfter etwas aus dem Gemeinderat im Traunsteiner Tagblatt lesen kann. Schließlich ist die Teilnahme als Zuhörer bei den Sitzungen wegen Corona doch etwas eingeschränkt.

Pressemitteilung der CSU Vachendorf - Stodden

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