Skibetrieb vorerst nicht in Gefahr

Landkreis - So richtig will der Winter nicht in Fahrt kommen. Die Skilift-Betreiber hoffen auf neuen Schnee. Die Pisten mussten aber nur vereinzelt geschlossen werden. 

Mehr Sonne als Eiseskälte, mehr Regen als Schnee - der Winter hat sich bis jetzt eher von seiner milden Seite gezeigt. In den höher gelegenen Skigebieten liegt noch genug Schnee. Wie aber sieht es für die Betreiber in der Region aus?

Nach einer Rettungsaktion wurde der Betrieb des Unternberg-Skilifts am 23.12.2011 wieder gestartet (wir berichteten). "Seitdem mussten wir die Piste an zwei Tagen schließen, weil es so stark geregnet hatte", so Herbert Fritzenwenger jun. von der neuen Betreibergesellschaft. "Dennoch können wir den Betrieb aber momentan aufrecht erhalten. Der Besucher-Andrang war auch gut - die Leute, die da waren, sind zufrieden gewesen." Viele Regentage sollten aber nun nicht mehr kommen. "Zum Wochenende soll es wieder schneien", meint Fritzenwenger. "Wir hoffen schon, dass dann wieder ordentlich Schnee auf die Piste kommt."

Ein weiteres Problem ist, dass die Schneekanonen bei den milden Temperaturen weitgehend nutzlos sind. Johann Wolfenstetter, Geschäftsführer des Dorflifts in Reit im Winkl: "Wir haben momentan zum großen Teil Naturschnee auf der Piste. Der hat bis jetzt auch noch ausgereicht, um den Berg gut zu präparieren. Allerdings kann man die Schneekanonen auch nicht einsetzen, wenn die Temperaturen über null Grad steigen. Es ist aber bis jetzt noch genug Naturschnee gefallen, um den Liftbetrieb aufrecht zu erhalten. Auch für die nächsten Tage ist der Betrieb gesichert." 

Am Wochenende werden wieder Schneefälle angekündigt. Dann können Liftbetreiber und Wintersportler wieder aufatmen.

Rubriklistenbild: © dpa

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