15-Jähriger legt Brand - ein Mensch stirbt

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Freiburg - Er wollte einen echten Feuerwehreinsatz erleben - deshalb steckte ein 15-Jähriger aus Freiburg ein Wohhaus in Brand. In den Flammen kam ein Mann ums Leben.

Einen richtigen Feuerwehreinsatz wollte ein 15-Jähriger in Freiburg aus nächster Nähe erleben - und steckte ein ganzes Wohnhaus in Brand. In den Flammen kam in der Nacht zum vergangenen Freitag ein Mann ums Leben, fünf weitere Menschen wurden verletzt.

Nach Polizeiangaben vom Dienstag hat der Jugendliche gestanden, den Brand im Keller des vierstöckigen Gebäudes absichtlich gelegt zu haben. Ein 46 Jahre alter Hausbewohner starb in den Flammen, seine 10-jährige Tochter und vier weitere Menschen wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr hatte 24 Menschen aus dem brennenden Mehrfamilienhaus gerettet.

Der 15-Jährige gestand die Tat, nachdem die Ermittler ihm auf die Schliche gekommen waren, sagte ein Polizeisprecher. Ins Gefängnis muss er vorerst nicht, er wurde nach der Vernehmung auf freien Fuß gesetzt.

Bei dem Brand im Keller war Rauch durch das gesamte Gebäude gezogen. Den Menschen im Haus war dadurch der Fluchtweg abgeschnitten. Als die Feuerwehr eintraf, standen sie an den Fenstern und auf Balkonen und schrien um Hilfe. Der Familienvater, der ums Leben kam, hatte vergeblich den Weg nach draußen gesucht. Im dichten Rauch hatte er die Orientierung verloren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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