Aachen: Polizei jagt holländischen Ausbrecher

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Die Polizei in Aachen sucht einen holländischen Ausbrecher (Archiv).

Köln - Knapp zwei Wochen nach der Flucht zweier Schwerverbrecher aus dem Aachener Justizvollzug hält erneut ein gefährlicher Ausbrecher die Polizei in Nordrhein-Westfalen in Atem.

Ein aus dem Gefängnis im niederländischen Arnheim entflohener Gewaltverbrecher wurde am Dienstag mit “hoher Wahrscheinlichkeit“ an einer Aachener Tankstelle gesichtet, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Den Haag ist der 43-Jährige wegen Totschlags verurteilt und war bereits am Sonntagmorgen ausgebrochen. “Der Flüchtige ist gewalttätig, gefährlich und möglicherweise bewaffnet“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Den Haag.

Die gefassten Ausbrecher

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Er sei mit einem gestohlenen grauen VW Touran unterwegs, mit dem er angeblich auch an der Tankstelle in Aachen gesehen wurde. Zeugen zufolge sei er auf seiner Flucht an verschiedenen Orten im Grenzgebiet von Deutschland, den Niederlanden und Belgien gesichtet worden. Auch zu “mehreren Städten“ in Deutschland gebe es Hinweise aus der Bevölkerung, erklärte eine Sprecherin der Kölner Polizei. Nähere Angaben wollten die Behörden nicht machen. Zunächst hatte die Kölner Polizei erklärt, es gebe keine weiteren Anhaltspunkte, dass der Gesuchte sich noch Deutschland aufhalte Laut Staatsanwaltschaft Den Haag bedrohte der Entflohene bei seinem Ausbruch einen Mann im Gefängnis von Arnheim, dann zwang er den Fahrer des VW Touran, ihm das Auto zu überlassen. Der Mann hatte zum Zeitpunkt der Flucht demnach bereits eine achtjährige Freiheitsstrafe wegen Totschlags verbüßt. Er habe aber weiter in Haft gesessen, da er in einem weiteren Fall des versuchten Totschlags beschuldigt werde.

AP

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