Achterbahn-Sommer: Wetterdienst zieht Bilanz

Offenbach - Kühl, verregnet, heiß und unwetterträchtig - viele haben sich in diesem Sommer wie auf einer Wetter-Achterbahn gefühlt. So sieht die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes aus.

Danach war der Sommer unbeständig, trüb und bundesweit zu nass. Dennoch habe die Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad über dem langjährigen Mittel gelegen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Es sei der 15. zu warme Sommer in Folge gewesen.

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Der Spitzenwert wurde in Rheinfelden im äußersten Südwesten am 22. August mit 36,7 Grad gemessen. Für die Meteorologen umfasst der Sommer die Monate Juni, Juli und August. Regen fiel mehr als genug: Im Schnitt 304 Liter auf jeden Quadratmeter, das entspricht 127 Prozent des Normalwerts. Im Norden und Osten regnete es örtlich sogar mehr als sonst im ganzen Jahr, etwa in Rostock-Warnemünde, wo der DWD von Juni bis August 632 Liter pro Quadratmeter registrierte. Das Jahressoll beträgt dort 589 Liter pro Quadratmeter. Der viele Regen ließ auf der Insel Rügen mehrmals Stücke der Kreidefelsen abbrechen und in die Ostsee stürzen.

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dpa

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