Berliner Überfall-Opfer: Zustand "sehr kritisch"

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Ein Bild aus der Überwachungskamera kurz vor dem Überfall.

Berlin - Der Gesundheitszustand des in einem Berliner U-Bahnhof brutal zusammengeschlagenen Mannes ist nach Angaben der behandelnden Ärzte sehr kritisch. Er hat schwerste Gehirnverletzungen erlitten. 

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“Der Patient befindet sich seit einer Kopfoperation im Koma und erhält starke Schmerz- und Beruhigungsmittel“, sagte der verantwortliche Oberarzt vom Unfallkrankenhaus Berlin, Carsten Sanft, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Wann der 30-jährige Maler aus dem Koma geholt werden könne, stehe noch nicht fest, sagte der Arzt.

Der Handwerker war in der Nacht zum 12. Februar zusammen mit einem Kollegen von vier Jugendlichen auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofs Lichtenberg unvermutet angegriffen, brutal geschlagen und getreten worden, als er schon wehrlos am Boden lag. Sein Kollege konnte fliehen.

Die vier Schläger - drei 17-Jährige und ein 14-Jähriger - sitzen in Untersuchungshaft. “Der Patient erlitt durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf schwerste Verletzungen des Gehirns“, sagte Sanft. Im Unfallkrankenhaus sei er umgehend operiert worden. “Wegen starker Schwellung des Gehirns musste unter anderem ein Teil des Schädelknochens entfernt werden“, so der Arzt. Dem stark anschwellenden Gehirn sei so Platz geschaffen worden. Bleibende Gehirnschäden könnten derzeit nicht ausgeschlossen werden.

dpa

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