Aufatmen nach Chaos-Wochenende im Norden

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Ein Bagger schaufelt bei Heinrichsdorf auf Fehmarn eine Landstraße vom Schnee frei.

Fehmarn - Aufatmen nach dem Schneechaos vom Wochenende: Die Lage hat sich in weiten Teilen Schleswig-Holsteins entspannt. Auf der Ostsee-Insel Fehmarn verschärfte sich die Situation aber erneut.

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Erst am Mittag hatten Helfer die Straßen zu den letzten beiden eingeschlossenen Ortschaften Hinrichsdorf und Ostermarkelsdorf von Schneeverwehungen befreit. Am Sonntag waren noch fast alle Dörfer der Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Allerdings sorgten Wind und erneuter Schneefall auf der Insel dafür, dass die gerade geräumten Straßen wieder zuwehten. Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt sagte, er befürchte, dass über Nacht wieder etliche Straßen unpassierbar werden könnten.

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“Ich weiß nicht, wie das morgen früh aussieht. Ich habe ein ganz schlechtes Gefühl.“ Bei starkem Ostwind reichten fünf Zentimeter Schnee, um die Straßen wieder zuzuwehen. Alle Kräfte seien weiter im Einsatz, sagte Schmiedt. “Das kostet Geld ohne Ende.“

Freuen über das Winterwetter konnten sich am Montag die Schüler in den fünf vom Unwetter am meisten betroffenen Landkreisen: Sie bekamen unterrichtsfrei und konnten auf Schlitten, Schlittschuhen und Skiern das Winterwetter genießen. Am Dienstag hat die Auszeit nach Angaben des Bildungsministeriums nach Stand vom Montagnachmittag allerdings schon wieder ein Ende.

Bei der Bahn gab es nach Angaben eines Sprechers wegen Schneeverwehungen noch Verspätungen auf den Strecken Flensburg-Kiel, Lübeck-Kiel und Lübeck-Puttgarden. Zu schweren Unfällen auf den Straßen des Landes kam es nach Angaben der Polizei nicht. [Ostermarkelsdorf]: Ostseeinsel Fehmarn [Hinrichsdorf] Ostseeinsel Fehmarn

dpa

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