August zu warm und zu nass

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Offenbach - Verregnet wie der Juli, aber erheblich wärmer war der August 2011. Heiße Luft aus den Tropen trieb die Temperaturen zum Schluss noch einmal in schweißtreibende Höhen, es folgten Unwetter und ein Temperatursturz um mehr als zehn Grad.

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Gemessen am langjährigen August-Mittelwert sei es in Deutschland diesmal durchschnittlich 1,3 Grad wärmer gewesen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. Der Juli war als erster Monat in diesem Jahr etwas zu kühl ausgefallen, die Durchschnittstemperatur lag um 0,8 Grad unter dem Normalwert. Die Hitzewelle brachte Ende August die höchste Temperatur dieses Sommers: In Rheinfelden am Hochrhein wurden am 22. August 36,7 Grad gemessen. Regenfluten gab es vor allem im Norden, mit 247 Liter pro Quadratmeter bekam die DWD-Station Kiel-Holtenau am meisten August-Regen ab. Im Schnitt brachte der August in Deutschland 96 Liter Regen pro Quadratmeter, 24 Prozent mehr als im langjährigen Mittel.

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Als langjähriges Mittel werden die Daten der Jahre 1961 bis 1990 zugrunde gelegt. Das sei der international festgelegte Referenzwert, erläuterte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Kritiker meinen, dadurch werde die Entwicklung verzerrt wiedergegeben, denn die Abweichungen erschienen mit wachsendem zeitlichen Abstand größer als sie tatsächlich sind. Das wird sich allerdings 2021 ändern, wenn die neue Referenzzeit 1991 bis 2020 gilt: “Da werden wir uns alle wundern, dass die Abweichungen geringer sind“, sagte Lux.

dpa

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