AvD: Putsch gescheitert

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Der Putsch bei Deutschlands ältestem Automobilclub ist gescheitert.

Mainz/München – Der Putsch bei Deutschlands ältestem Automobilclub ist gescheitert.

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Der intern umstrittene alte Vorstand trat zwar vor der Jahreshauptversammlung des AvD am Wochenende geschlossen zurück – wurde aber mit sicheren Mehrheiten wiedergewählt. Der Münchner Rudolf Graf von der Schulenburg bleibt damit Präsident des Automobilclubs.

Vor und seit Schulenburgs Amtsantritt im Juni 2008 hatte der Club durch Fehlinvestitionen etliche Millionen Euro verloren. Schulenburg hatte in einer internen Sitzung im März die Lage als „wirtschaftlich bedrohlich“ geschildert und ein düsteres Bild vom AvD gezeichnet. Seine Gegner im Club werfen ihm vor, der Lage nicht gewachsen zu sein und die Krise durch sein Handeln noch verschärft zu haben. Schulenburg selbst bestreitet das.

Das geplante Misstrauensvotum gegen den Vorstand lief am Wochenende ins Leere. Die AvD-Spitze trat von sich aus zurück, wurde aber im Hauptausschuss mit 23:13 Stimmen bestätigt und fand auch in der Jahreshauptversammlung eine Mehrheit. Die bisherigen Clublenker betonten, in der jetzigen Lage benötige der AvD Konstanz in der Führung und möglichst wenig Unfrieden.

cd

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