Bankfiliale in Mecklenburg fliegt in die Luft

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Aufräumarbeiten nach der Explosion einer Bank in Malliß.

Malliß - Glimpflich ist eine Explosion im mecklenburgischen Malliß ausgegangen. Die Polizei vermutet einen Einbruchsversuch in der örtlichen Sparkasse als Grund für die Explosion.

Unbekannte haben am frühen Dienstagmorgen eine Bankfiliale in Malliß in Mecklenburg-Vorpommern gesprengt. Die Explosion ereignete sich gegen 2.00 Uhr vermutlich bei dem Versuch, einen Geldautomaten aus der Bank zu holen, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Täter an ihre Beute kamen, war zunächst nicht klar.

Durch die Detonation wurden auch mehrere Nachbarhäuser und ein Auto beschädigt. Die Trümmer flogen bis zu 50 Meter weit: “Es sieht aus wie ein Trümmerfeld“, sagte ein Augenzeuge. Glücklicherweise habe in dem stark zerstörten Gebäude niemand gewohnt. Die genaue Explosionsursache sei noch unklar.

Bei dem Vorfall wurde auch eine Gasleitung zerstört. Laut Polizei sollen die Täter für ihren Coup einen Radlader eingesetzt haben, der auch noch vor dem Haus stand. Als die Polizei eintraf, habe er gebrannt. In den vergangenen Wochen hatte es im benachbarten Brandenburg bereits drei Sprengstoffattacken auf Geldautomaten gegeben.

dpa

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