Obama mit Familie in alter Sklavenfestung

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Barrack Obam zeigt Tochter Sasha (8) Details in der Sklavenfestung

Accra - Eindringlicher kann Geschichtsunterricht nicht sein. Zum Abschluss seiner Ghana-Reise besuchte US-Präsident Barrack Obama mit seiner Familie ein ehemaliges Sklaven-Fort.

Einst wurden von dort aus Tausende Sklaven nach Europa und Amerika verschleppt. Aufmerksam und mit ernstem Gesicht lauschte Obama den Erklärungen zweier einheimischer Führer. Die Besichtigung bezeichnete er anschließend als "bewegenden Moment".

Als Afro-Amerikaner hätten er und seine Familie gespürt, wie sehr das Fort ein "Ort tiefster Traurigkeit" gewesen sei, sagte Obama. Gleichzeitig aber sei es der Ort gewesen, an dem ein großer Teil "afro-amerikanischer Erfahrung" begonnen habe. Angesichts der Erfolge beim Kampf gegen die Sklaverei und für die Bürgerrechte aller stehe der Ort deshalb auch als Beweis dafür, dass es möglich sei die Geschichte zu überwinden, "so traurig sie auch immer sein mag".

Die imposante weiße Festung aus dem 17. Jahrhundert liegt etwa 160 Kilometer westlich der Hauptstadt Accra. Zusammen mit dem Fort von Elmina gilt Fort Cape Coast als wichtigste Sklavenfestung in Ghana, beide Monumente gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Cape Coast dient heute als Museum, die Kerker im Keller des Gebäudes mit dem trapezförmigen Innenhof zeugen von dem unglaublichen Verbrechen.

Geschichtsunterricht für Präsidenten-Kinder

Quelle: rosenheim24.de

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