Aus für Traditions-Veranstaltung?

Behörden verbieten beliebte Tradition in Oberbayern - das Vorgehen sorgt für Unverständnis

+
Behörden haben das Osterfeuer im oberbayerischen Arnbach verboten. (Symbolbild)

Seit 40 Jahren gibt es die beliebte Traditions-Veranstaltung im oberbayerischen Arnbach. Doch in diesem Jahr wurde sie von den Behörden verboten.

Arnbach - Osterfeuer haben in vielen Gemeinden in Bayern Tradition. So auch in Arnbach, einem Ort im oberbayerischen Landkreis Dachau. Seit 40 Jahren wird das Osterfeuer in der 1200 Einwohner zählenden Gemeinde Arnbach veranstaltet. Doch dieses Jahr wird alles anders sein, denn die Behörden haben das Feuer untersagt.

Beliebte Tradition im oberbayerischen Arnbach: Keine Genehmigung erteilt

Die Arnbacher Burschen organisieren das Osterfeuer. Dazu machten sie sich in den vergangenen Tagen am Karsamstag in der Früh auf, um im Ort Brennmaterial für das Feuer zu sammeln. Doch in diesem Jahr wird das Osterfeuer nicht wie sonst in der Sandgrube hinter dem Sportgelände stattfinden. Denn die Behörden erteilten keine Genehmigung für die Traditions-Veranstaltung.

Seit 40 Jahren Osterfeuer in Gemeinde in Oberbayern: Vorgehen sorgt für Unverständnis

In Arnbach sorgt das Vorgehen nun für Unverständnis. Die Bewohner fürchten, dass so erneut eine lieb gewordene Tradition aus bürokratischen Gründen wegbrechen könnte. Doch warum gibt es in diesem Jahr keine Genehmigung für das Osterfeuer? Die zuständigen Stellen beim Landratsamt Dachau haben jegliche Nutzung der ehemaligen Bauschuttgrube untersagt. Zudem wurde die Gemeinde aufgefordert, das Gelände zu sperren. Warum die Nutzung untersagt wurde und wie sich der Bürgermeister von Arnbach zum Verbot des Osterfeuers äußerte, können Sie ausführlich auf Merkur.de* lesen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Zurück zur Übersicht: Deutschland

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT