Zwei Jahre bemerkte niemand etwas 

Berliner versteckt tote Mutter in Keller und kassiert ihre Rente

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Berlin - Einem Mann aus Berlin wird vorgeworfen, die Leiche seiner toten Mutter zwei Jahre lang in einem Keller versteckt zu haben.

Zwei Jahre lang lag die Leiche einer Frau aus Berlin in einem Keller. Die Frau ist mit 85 Jahren im Frühjahr 2017 einen natürlichen Tod gestorben. Ihr Sohn lies die Frau allerdings nicht bestatten: Er baute einen Sarg und schaffte diesen in den Keller eines Mietshauses im Stadtteil Pankow.

Motiv für die Tat ist wahrscheinlich die Rente der Frau, die der 57-Jährige zwei Jahre lang kassierte. Gegen den Mann wird deswegen wegen Leistungsbetrug ermittelt. 

Die Tatsache, dass er eine Leiche zwei Jahre lang im Keller aufbewahrt und nicht bestattet hat, sei, "so makaber das klingt", lediglich eine Ordnungswidrigkeit, so eine Sprecherin der Berliner Polizei.

Das Versteck bei einem Polizeieinsatz in dem Haus auf. Dabei wurde festgestellt, dass die Frau in der Wohnung des 57-Jährigen zwar gemeldet war, aber nicht angetroffen wurde. Der Mann habe sich bei seinen Antworten in Widersprüche verstrickt und letztendlich das Versteck im Keller preisgegeben.

bcs mit Material der dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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