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Kurioser Unfall in Bochum

Bub (6) fährt mit Papas Auto in Tankstellen-Shop

Sechsjähriger kracht mit Auto in Tankstelle
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Ein Junge im Grundschulalter hat den Wagen seines Vaters an einer Tankstelle gestartet und ihn frontal durch eine Glasfassade in den Verkaufsraum gesteuert.
  • Julia Grünhofer
    VonJulia Grünhofer
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Für eine kurze Spritztour setzte sich ein Sechsjähriger hinters Steuer. Das Auto seines Vaters steuerte er anschließend direkt in den Verkaufsraum einer Tankstelle in Bochum.

Bochum - Am Montag (11. Oktober) fuhr ein 26-jähriger Autofahrer mit seinem sechsjährigen Sohn auf ein Tankstellengelände in Bochum. Der 26-Jährige zog vor dem Aussteigen den Autoschlüssel ab, ließ diesen jedoch im Fahrzeug. Sein Sohn blieb während des Tankvorgangs im Wagen.

Bochum: Sechsjähriger fährt mit Auto in Tankstelle

Während der Vater die Tankfüllung bezahlte, begab sich der Sechsjährige auf den Fahrersitz. Bei bereits eingelegtem Gang startete der Junge den Motor, wie die Polizei Bochum mitteilte. Das Auto setzte sich in Bewegung, touchierte einen Stützpfeiler und fuhr frontal durch eine Glasscheibe in den Verkaufsraum der Tankstelle. Mehrere Kühlschränke und Regale wurden dabei beschädigt. Das Fahrzeug sei anschließend mitten im Verkaufsraum zum Stehen gekommen.

Der Junge blieb unverletzt, ebenso der Vater. Die Angestellte der Tankstelle erlitt einen kurzzeitigen Schock. „Der Junge ist langsam gefahren, vielleicht zwei oder drei Stundenkilometer“, berichtete die Kassiererin gegenüber waz.de. „Der Vater rannte raus, wollte das Auto noch stoppen. Da knallte es schon.“ Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden sei erheblich.

Immer öfter Kinder am Steuer

Im November 2020 lieferten sich in Duisburg zwei minderjährige Jungs mit dem Auto des Vaters eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Bei der Befragung stellte sich schließlich auch noch heraus, dass der zwölfjährige Fahrer vor der Spritztour Marihuana geraucht hatte (Plus-Artikel).

In Nordrhein-Westfahlen entwendete ein Junge 2019 innerhalb weniger Tage gleich zweimal das Auto seiner Mutter. Der Achtjährige raste mit über 180 km/h über die Autobahn und stellte das Auto anschließend ab, da er sich bei der Geschwindigkeit nicht mehr wohl fühlte (Plus-Artikel)

jg/dpa

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