Bulldogge beißt Mädchen fast zu Tode

Warin - Ein siebenjähriges Mädchen hat die Attacke einer Bulldogge nur knapp überlebt. Der Hund biss das Kind in den Kopf. Gegen den Halter des Hundes, den Stiefvater des Mädchens, wird ermittelt.

Eine Bulldogge hat ein siebenjähriges Mädchen im mecklenburgischen Warin am Dienstagabend in den Kopf gebissen und schwer verletzt. Es schwebte nach Angaben des Uni- Klinikums Rostock am Mittwoch aber nicht mehr in Lebensgefahr. Der Hund war dem Mädchen hinterhergerannt, als der Lebensgefährte der Mutter diesen aus dem Zwinger ließ, wie die Polizei in Schwerin am Mittwoch berichtete. Das Mädchen hatte einen zweiten Hund an der Leine.

Die Bulldogge stürmte auf die Siebenjährige zu, riss sie um und biss zu. Der Mann trennte die beiden und sperrte das Tier ein. Das Mädchen wurde in die Uni-Klinik Rostock geflogen. Gegen den 51 Jahre alten Lebensgefährten der Mutter wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Er brachte seinen Hund in ein Tierheim. Ob das Tier eingeschläfert wird, war zunächst unklar.

Ähnlicher Fall in Cottbus

Erst vor wenigen Wochen war ein Baby aus Cottbus grausam zugerichtet an den Bissen des Familienhundes gestorben. Der Husky- Schäferhund-Mischling hatte in einem unbeobachteten Moment Ende April den Kinderwagen auf der Hausterrasse umgestoßen und dem herausgefallenen Kind ins Gesicht gebissen. Im mecklenburgischen Dassow war am 6. Mai ein achtjähriger Junge auf einem Spielplatz von einem Hund angefallen und mehrfach in den Rücken gebissen worden.

dpa

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