Bundesinstitut: Schweinegrippe-Impfung führte nicht zum Tod

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Kurz nach der Impfung gegen Schweinegrippe waren mehrere Menschen in Deutschland gestorben.

Berlin - Das Paul-Ehrlich-Institut sieht keinen Zusammenhang zwischen der Schweinegrippe-Impfung und den jüngsten Todesfällen. Urasächlich seien die schweren Erkrankungen der Patienten.

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“Es handelte sich in allen Fällen um Menschen, die sehr schwer krank waren“, sagte die Sprecherin des Bundesinstituts, Susanne Stöcker, am Donnerstag im rbb-Inforadio. “Sie sind zum Teil an Reaktionen gestorben, die direkt in Zusammenhang mit ihrer Krankheit standen, so dass wir bis jetzt davon ausgehen müssen, dass die Impfung zufällig vorher in Anspruch genommen wurde.“Das Institut werde die gemeldeten Fälle sehr genau bewerten. Im Moment spreche aber nichts dafür, dass es einen Todesfall aufgrund einer Impfung gebe. Stöcker empfahl die Impfung für chronisch kranke Kinder. “Das Virus wirkt bei ganz jungen chronisch kranken Menschen besonders gefährlich“, sagte sie. 

AP

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