Elite-Einheit KSK angeblich an Luftangriff beteiligt

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KSK-Soldaten bei einer Übung.

Berlin - Neue Details zum umstrittenen Luftangriff in Kundus: Bei der Bombardierung zweier Tanklaster soll die Bundeswehr- Elite-Einheit KSK eine maßgebliche Rolle gespielt haben

Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf Bundeswehrkreise und - berichte. 

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Klein habe in der Nacht des Angriffs als amtierender Kommandeur der geheimen Einheit Task Force 47 agiert. Diese Einheit bestehe zur Hälfte aus KSK-Soldaten. Das geheime Einsatzprotokoll der Angriffsnacht sei von einem KSK-Mann geführt worden. Es werde den NATO-Ermittlern unter Verweis auf nationale deutsche Geheimhaltungsvorschriften vorenthalten, so die "Bild".

Ein Untersuchungsauschuss soll die Vorgänge um den Luftangriff klären. Es heißt, die Fachleute der fünf Fraktionen hätten sich bereits auf den Arbeitsauftrag geeinigt. Nächste Woche solle er endgültig beschlossen werden.

Bis zu 142 Menschen wurden Anfang September getötet oder verletzt.

dpa

Der blutige Angriff

Der blutige Angriff in Kundus

Quelle: rosenheim24.de

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