Funkstörung bei der Bahn: Bundesweite Verspätungen

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Bei der Bahn kam es bundesweit zu Verspätungen.

Berlin - Wegen einer Funkstörung hat es am Donnerstag im Bahnverkehr zahlreiche Verspätungen gegeben. Grund war die Störung eines Rechners nach einem Stromausfall.

In der Folge sei der digitale Zugbahnfunk GSM-R ausgefallen, wie ein Bahn-Sprecher in Düsseldorf bestätigte. Zur Sicherheit habe man deswegen die Geschwindigkeit für Fernzüge auf 160 und für Regionalzüge auf 120 Stundenkilometer begrenzt.

Der Stromausfall ereignete sich bereits am Mittwochabend. Nach einem Bericht des “Handelsblatts“ führte ein Gewitter zu der Störung in der Betriebszentrale in Duisburg. Zahlreiche Mitarbeiter hätten die ganze Nacht gearbeitet, um die Auswirkungen auf den Bahnverkehr zu minimieren, sagte der Bahn-Sprecher der Nachrichtenagentur AP.

Mit Stand 11.30 Uhr fuhren dem “Handelsblatt“ zufolge 60 Prozent der Züge pünktlich, 30 Prozent hatten 5 Minuten Verspätung und zehn Prozent 20 bis zu 60 Minuten. Gegen Mittag hätten dann noch etwa die Hälfte aller IC- und ICE-Züge Verspätungen zwischen fünf und zehn Minuten gehabt, sagte der Sprecher. Der Regionalverkehr sei nahezu pünktlich. Bis zum späten Nachmittag sollte sich die Lage nach Einschätzung der Bahn wieder komplett normalisiert haben.

ap

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