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Ministerpräsident: „Zwingendes Muss“

Bundesland denkt über großflächig angelegtes 2G-Modell nach - Kommt der Lockdown für Ungeimpfte?

Eine Mitarbeiterin impft in einem „Drive Impf“ in Sachsen auf dem Parkplatz eines Einkaufcenters eine Frau in ihrem Auto.
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Eine Mitarbeiterin impft in einem „Drive Impf“ in Sachsen auf dem Parkplatz eines Einkaufcenters eine Frau in ihrem Auto.

2G bald in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens? In Sachsen steigen die Corona-Zahlen stark an. Bald könnte es im Freistaat daher neue Regeln geben.

Dresden - Der Herbst ist da und die Corona*-Zahlen in Deutschland steigen wieder deutlich. Bundesweite Verschärfungen sind derzeit nicht in Sicht. Doch das Robert Koch-Institut rät, nicht notwendige Kontakte zu reduzieren. Der Anteil Geimpfter steigt kaum noch.

Besonders in Sachsen, Bayern und Thüringen sind auf Corona-Karten zu Neuinfektionen zahlreiche Landkreise und Städte wieder dunkelrot eingefärbt. Die Regierung in Sachsen plant laut Leipziger Volkszeitung nun strenge Corona-Regeln wegen der aktuellen Situation.

Sachsen bald mit „Lockdown für Ungeimpfte“? Regierung stellt offenbar Überlegungen zu 2G-Modell an

Die Zeitung schreibt davon, dass die Einschnitte „einem Lockdown für Ungeimpfte gleichkämen“. Demnach gibt es laut Regierungskreisen Überlegungen in dem Bundesland, die 2G-Regeln für viele Bereiche des öffentlichen Lebens verpflichtend zu machen. Für Ungeimpfte hätte das gravierende Folgen, denn ein Test würde ihnen nicht mehr überall Zutritt beschaffen. Der Einkauf für den täglichen Bedarf, der Friseurbesuch und körperliche Dienstleistungen sind von der potenzieller Neuregelung wohl ausgenommen. Am Freitagmorgen (29. Oktober) gab es noch kein offizielles Statement dazu. 2G meint den Status als Geimpfter oder Genesener.

Video: 2G-Regel schon in Hamburg

„2G ist jetzt ein zwingendes Muss. Die Infektionen bei den ungeimpften Menschen bestimmen diese vierte Welle“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bereits am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Bevölkerung müsse über die aktuelle Corona-Entwicklung informiert werden. Dazu brauche man eine öffentliche Debatte und die Entscheidung, welche Schutzmaßnahmen gesellschaftlich mitgetragen werden. Zudem sieht er die pandemische Lage von nationaler Tragweite noch nicht zu Ende. „Im Gegenteil sie gewinnt gerade wieder an Kraft und Gefährlichkeit.“ Die Ampel-Parteien stellten kürzlichen ihren Plan zu weiteren Corona-Maßnahmen vor.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen (Archivbild)

Corona-Maßnahmen in Deutschland: Merkel für Gespräch mit Ländern bereit

Auch Kanzlerin Angela Merkel ließ kürzlich über ihren Sprecher ausrichten, dass sie für weitere Bund-Länder-Gespräche bereit stehe. Für sie stelle sich die Frage, ab welchem Warnwert etwa bei der Krankenhausbelegung auch über zusätzliche Maßnahmen zu beraten wäre. (cibo/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.