Dennis' Mörder: Wartete er auf Kind aus Pädophilenszene?

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Martin Erftenbeck, Leiter der Sonderkommission Dennis

Verden/Stade - Der mutmaßliche Mörder von Dennis und zwei weiteren Jungen aus Norddeutschland sollte zuletzt offenbar einen Jungen (9) aus der Pädophilenszene erhalten.

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Der 40-jährige Martin N., der jahrelang als "Schwarzer Mann“ Schlagzeilen gemacht hatte, soll in den vergangenen Wochen rund um die Uhr observiert worden sein. Als die Polizei über mitgehörte Telefonate von der bevorstehenden Zuführung eines Neunjährigen aus Berlin erfahren habe, sei der Mann in Hamburg festgenommen worden. Das berichtete das Magazin “Stern“ am Dienstag.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollten den Sachverhalt auf dapd-Anfrage am Dienstag weder bestätigen noch dementieren und verwiesen auf “Ermittlungsdetails“. “Es gibt derzeit immens viele solcher Details und wir wollen die laufenden Ermittlungen nicht gefährden“, sagte die Sprecherin der Soko Dennis, Anke Rieken.

In den nächsten Wochen wollen sich die Ermittler aber nochmals mit Fragen und Details an die Öffentlichkeit wenden. Unterdessen hat ein DNA-Abgleich ergeben, dass es bei keinem der fünf überprüften Fälle eine “sichere Täterspur“ gibt, sagte Rieken. Das bedeute aber nicht, dass Martin N. nicht als Täter infrage komme.

Die Polizei prüft, ob der 40-Jährige auch für zwei weitere Tötungen im Ausland infrage kommt.

dapd

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