Deutsche Behörden stellen Verfahren gegen Marco ein

Lüneburg - Am 5. Juni steht der 19-jährige Marco in der Türkei wegen des angeblichen sexuellen Missbrauchs einer Britin (13) vor Gericht. Die deutschen Behörden haben ihr Ermittlungsverfahren gegen ihn bereits jetzt eingestellt.

Der Verdacht des sexuellen Missbrauchs habe sich nicht bestätigt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg. Der Prozess in Antalya war im April noch einmal auf den 5. Juni vertagt worden. Dann soll der Ankläger sein Plädoyer halten.

Dem Schüler aus Uelzen war vorgeworfen worden, im Jahr 2007 eine damals 13-jährige Britin sexuell missbraucht zu haben, was er bestritt. Er saß 247 Tage in türkischer Haft. Sein Ruf sei nun rehabilitiert, erklärte Marcos Familie.

dpa

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