Ist der Fahrer schuld?

Bootsunfall in der Türkei: Deutsche stirbt

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Berlin - Ihr Urlaub endete für eine 22-jährige Deutsche tödlich. Die junge Frau ist bei einer Luftkissen-Fahrt in der Türkei umgekommen. Eine weitere Deutsche wurde schwer verletzt.

Das Auswärtige Amt bestätigte am Mittwoch entsprechende Berichte von türkischen Medien. Ein 15 Jahre altes Mädchen, ebenfalls aus Deutschland, erlitt schwere Verletzungen.

Die beiden Urlauberinnen machten nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN Turk am Dienstagabend eine der beliebten Wassertouren auf einem Luftkissen, das von einem Motorboot mit hohem Tempo in Küstennähe gezogen wurde. Bei einem Wendemanöver prallte das Gummiboot gegen ein anderes Boot. Die 22-Jährige starb sofort. Ihre Begleiterin, deren Alter zunächst mit 14 Jahren angegeben wurde, kam schwer verletzt in eine Klinik.

Ersten Erkenntnissen zufolge wird ein Verschulden des Motorboot-Fahrers nicht ausgeschlossen. Türkischen Medienberichten zufolge wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Die beiden Deutschen machten seit einer Woche Urlaub in einem Hotel in dem Ferienort Sarigerme in der Provinz Mugla am Mittelmeer. Woher aus Deutschland sie kamen, wurde nicht bekannt.

Das Wendemanöver ist meist üblicher Teil der touristischen Wassersportangebote in Badeorten. Dabei werden die Teilnehmer auf Luftkissen absichtlich ins Wasser geschleudert. Zu den bekanntesten gehört die Tour auf einem Bananenboot.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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