DLRG zieht Bilanz: Bislang 353 Menschen ertrunken

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In den ersten acht Monaten des Jahres ertranken in deutschen Gewässern 353 Menschen.

Bad Nenndorf - Der durchwachsene Sommer hat auch sein Gutes gehabt: In diesem Jahr sind bisher weniger Menschen ertrunken als in den heißen Jahren 2003 und 2006, sagt die DLRG.

In den ersten acht Monaten des Jahres ertranken in deutschen Gewässern 353 Menschen, was ungefähr den Zahlen in ähnlich schlechten Sommern entspricht, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Bad Nenndorf mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Zahl der Ertrunkenen leicht um fünf Personen oder 1,4 Prozent zurück. Wenn es einmal Badewetter mit Temperaturen jenseits der 30 Grad gegeben habe, sei dies nicht von langer Dauer gewesen, sagte DLRG-Präsident Klaus Wilkens. 2003 und 2006 war das anders - in diesen Jahren starben deutlich mehr Menschen beim Baden. Die DLRG legt seit 2003 jährlich eine Sommerbilanz vor. Für das gesamte Jahr 2009 rechnet die Organisation mit etwa 450 Ertrunkenen.

Als besonders gefährlich bezeichnete die DLRG das Baden an Binnengewässern. Ein Großteil der tödlichen Unfälle, nämlich 297, ereignete sich an den meist unbewachten Badestellen von Flüssen, Seen und Kanälen. An den von Rettungsschwimmern bewachten Badegebieten an Nord- und Ostsee ertranken dagegen nur acht Menschen. Das Rettungskonzept der Gesellschaft habe sich als leistungsfähig erwiesen, sagte Wilkens.

ap

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