Dritter Schweinegrippetoter in Deutschland - weltweit etwa 5000 Opfer

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Stuttgart/Mannheim - In Deutschland gibt es einen dritten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe. Ein mit der Neuen Grippe infizierter Patient der Universitätsklinik Mannheim sei am Freitag gestorben

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Dies teilte das baden-württembergische Gesundheitsministerium in Stuttgart mit. Der 65-jährige Mann habe bereits an mehreren chronischen Vorerkrankungen gelitten. Am 25. September war eine 36-jährige Frau in der Essener Universitätsklinik an dem Virus gestorben. In München war Anfang Oktober ein fünfjähriger Junge mit dem H1N1-Virus einer Lungenentzündung erlegen.

Der Schweinegrippe sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen rund 5.000 Menschen zum Opfer gefallen. Bis zum Stichtag 18. Oktober wurden 4.999 Tote gemeldet, die meisten in westlichen Staaten, wie die WHO am Freitag in Genf mitteilte. Seit Wochenbeginn meldeten demnach Island, der Sudan sowie Trinidad und Tobago jeweils einen ersten Todesfall infolge des Erregers. Der Pharmahersteller GlaxoSmithKline erklärte unterdessen, bei der Immunisierung von Kindern gegen die Schweinegrippe sei möglicherweise nur eine einmalige Impfung mit seinem Serum nötig. Darauf deuteten Daten nach einem Test in Spanien hin, an dem 200 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren beteiligt waren. Experten sind bislang davon ausgegangen, dass Kinder wegen ihres im Vergleich zu Erwachsenen schwächeren Immunsystems zwei Spritzen brauchen.

dpa/ap

Rubriklistenbild: © dpa

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