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EHEC-Erreger: Forscher erwarten Durchbruch

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Der Bakteriologe Holger Rohde vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE)zeigt am Donnerstag (02.06.2011) auf einen Auszug des genetischen Codes (Genom) des EHEC-Erregers O104 in seinem Labor im UKE in Hamburg. Rohde und chinesische Experten haben das Erbgut des grassierenden EHEC-Bakteriums sequenziert.

Frankfurt/Main - Auf der Suche nach Therapie und Schutz gegen das gefährliche Darmbakterium EHEC erwarten Forscher in der kommenden Woche konkrete Ergebnisse.

“Wir erhoffen uns im Laufe der nächsten Woche Hinweise zur Verhinderung weiterer Infektionen“ sagte Professor Dag Harmsen vom Universitätsklinikum Münster in hr-Info. Zunächst müsse geklärt werden, was den EHEC-Keim so aggressiv mache. Dazu liefen derzeit verschiedene Untersuchungen. “Wir rechnen damit, dass wir bald genügend Daten haben, um Hinweise auf die Ursache der Aggressivität dieses Klons geben zu können“, sagte Harmsen.

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Mit den bisherigen Erkenntnissen könne Patienten noch nicht geholfen werden. Woher der EHEC-Erreger genau komme, sei noch nicht geklärt. Die genauere Kenntnis des mutierten Bakteriums und Vergleichsuntersuchungen an anderen Keimen werden aber Hinweise auf den Ursprung zulassen.

Forscher aus Münster und Darmstadt hatten nach eigenen Angaben das Erbgut des EHEC-Bakteriums gelesen. Danach handelt es sich um eine Art Hybrid-Klon, der Eigenschaften unterschiedlicher Erreger in sich vereint. Simone Günther von Life Technologies in Darmstadt sagte in hr-iNFO: “Wir haben in Rekord-Geschwindigkeit entschlüsselt.“

dapd

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