Esel Hermann quittiert Bundeswehr-Dienst

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Esel Hermann weigerte sich, schwere Waffen und Munition über Wassergräben zu tragen. Daraufhin verkaufte die Bundeswehr das Tier wieder.

Kundus - Esel Hermann sollte die Bundeswehr im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan unterstützen. Bereits wenige Tage nach seinem Einsatzbefehl quittierte der Esel seinen Dienst. Eine kuriose Geschichte.

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“Er ist zur Reserve übergegangen“, sagte ein Bundeswehr-Sprecher am Donnerstag. Der Esel sei verkauft worden. Anscheinend bestand Hermann die Nachmusterung nicht: Dem Vernehmen nach weigerte sich das störrische Lasttier, das schwere Waffen und Munition durch Felder im Unruhedistrikt Char Darah tragen sollte, über Wassergräben zu steigen.

Außerdem wurden die deutschen Truppen im Polizei-Hauptquartier in Char Darah, wo Hermanns Stall stand, gemäß der normalen Rotation von Kameraden abgelöst. Die Soldaten, die sich um das Tier gekümmert hatten, sind nicht mehr dort stationiert. Nach Angaben der Bundeswehr wurde der für 100 Dollar (gut 70 Euro) von einem einheimischen Markt beschaffte Esel auch deswegen wieder veräußert. “Ich weiß nicht, ob dabei ein Gewinn gemacht wurde“, sagte der Sprecher.

dpa

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