Er bittet das „deutsche Volk“ um Entschuldigung 

Mann (40) verurteilt wegen gewaltsamen Morden - Er schickte sein Geständnis an Angela Merkel 

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Der Mann wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt. 

Ein Mann ermordete zwei Erotik-Masseurinnen auf gewaltsame Weise. Dafür wurde er zu 14 Jahren haft verurteilt. Sein Geständnis legte er nicht vor Gericht ab, sondern in einem Brief an die Bundeskanzlerin. 

Essen - Nach dem gewaltsamen Tod von zwei Frauen in einem Gelsenkirchener Massagesalon ist ein 40-Jähriger am Montag zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Der angeklagte Chinese hatte gestanden, die ebenfalls aus China stammenden Erotik-Masseurinnen am 29. Oktober 2017 erstochen zu haben. Eines der Opfer wurde von mehr als 30 Stichen getroffen. „Die Frau ist fast zerfleischt worden“, sagte Richter Jörg Schmitt bei der Urteilsbegründung des Essener Schwurgerichts. Das Urteil lautet auf zweifachen Totschlag.

Die Hintergründe der Tat blieben bis zuletzt rätselhaft. „Wir konnten nicht aufklären, aus welchen Gründen sich der Angeklagte entschlossen hat, die beiden Frauen zu töten“, sagte Schmitt. Die 46 und 56 Jahre alten Opfer waren am Tatort verblutet.

Er schickte sein Geständnis an Angela Merkel 

Der Angeklagte hatte sich im Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sein Geständnis, in dem er das „deutsche Volk“ um Entschuldigung bat, hatte er aus der Haft heraus an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt. Es war im Prozess verlesen worden. Angaben zum Motiv fanden sich darin nicht.

Der 40-Jährige war 2016 aus China nach Deutschland gekommen. Nachdem ein Antrag auf Asyl abgelehnt worden war und ihm die Abschiebung drohte, war er untergetaucht. Wie sich später herausstellte, hatte er in Gelsenkirchen eine kleine Wohnung gemietet. Nach der Tat war der Angeklagte nach Oberbayern geflohen. Dort hatte er in einem China-Restaurant unter falschem Namen eine Anstellung gefunden.

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dpa

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