Explosion: Räuber sprengen Bank in die Luft

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Auf dieses Filiale der Volksbank hatten es die Räuber abgesehen

Pörnbach - Die Anwohner der Münchener Straße in Pörnbach wurden am Mittwochmorgen von einem lauten Knall geweckt. Räuber hatten ein Filiale der Volksbank in die Luft gesprengt.

Riesenschaden, aber kein Cent Beute: Zwei Einbrecher haben in Pörnbach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in einer Bankfiliale zwei Automaten in die Luft gesprengt. Es entstand ein Schaden von bis zu 200 000 Euro. Das Erdgeschoss des Gebäudes an der Bundesstraße 13 wurde völlig zerstört. Verletzt wurde bei der Explosion am frühen Mittwochmorgen niemand. Die Polizei sucht nun mit einem Bild aus der Überwachungskamera nach den Männern.

“Es ist nichts mehr ganz da drin“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Zwei große Fensterscheiben barsten und die gesamte Straße war mit Glassplittern übersät. Die beiden bislang unbekannten Täter jagten einen Kontoauszugsdrucker und einen Geldautomaten in die Luft. Der Drucker sei völlig zerstört, der Automat lediglich beschädigt worden. Geld erbeuteten die Räuber daher nicht. Sie flüchteten mit einem dritten Mann in einem kleinen silberfarbenen Peugeot.

Anwohner waren gegen 3.15 Uhr von einem lauten Knall geweckt worden. Die Täter hatten die Sprengsätze an den Automaten angebracht und diese elektrisch aus sicherer Entfernung gezündet. Alles habe sich wohl in wenigen Minuten abgespielt, sagte der LKA-Sprecher.

Die Sprengstoffexperten des LKA übernahmen die Ermittlungen zusammen mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt. Sie sicherten Spuren an beiden Geräten und im Schalterraum, was darauf hindeutet, dass an mehreren Orten Sprengstoff eingesetzt wurde. Um welchen Sprengstoff es sich handelt, muss durch eine Untersuchung im kriminaltechnischen Institut des LKA in München geklärt werden.

Kurz nach der Detonation flüchteten die Männer. Die Fahndung nach dem Auto, dessen Kennzeichen die Polizei kennt, lief auf Hochtouren. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Die Bundesstraße 13 war bis in den Vormittag hinein gesperrt.

dpa

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