Frau muss nach Amoklauf in Psychiatrie bleiben

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Das Amtsgericht Osnabrück hat die mutmaßliche Amokläuferin zu einem weiteren Aufenthalt in der Psychiatrie verurteilt. 

Osnabrück - Nach dem Amoklauf mit vier Schwerverletzten in der Osnabrücker Innenstadt muss die mutmaßliche Täterin vorerst in der Psychiatrie bleiben.

Das entschied das Amtsgericht Osnabrück am Dienstag .

“Nun muss begutachtet werden, wie es um den Geisteszustand der Frau bestellt ist“, sagte der Präsident des Amtsgerichts, Gerfried Große Extermöring. Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer geht derzeit davon aus, dass die geistig verwirrte 23-Jährige schuldunfähig ist.

Sie hatte am Montag vor ihrer Haustür innerhalb von 24 Minuten wahllos vier Frauen in ihrem Alter mit einem Messer angegriffen. Eine 22-Jährige konnte mit einer Notoperation gerettet werden, sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Die anderen Verletzten wurden nach Polizeiangaben inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Das Motiv des Verbrechens sei noch nicht nicht geklärt, sagte Retemeyer. Möglicherweise spielten Beziehungsprobleme der Frau mit ihrem Freund eine Rolle. Die Frau ist den Angaben zufolge Niederländerin, wurde aber in Deutschland geboren. Sie soll schon seit längerer Zeit in psychologischer Behandlung gewesen sein.

dpa

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