Friedliche Einheitsfeiern in Bremen

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Bei den Einheitsfeiern in Bremen ging es weitgehend friedlich zu.

Bremen - Die Deutschen haben den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung am Wochenende weitgehend friedlich gefeiert. In der Nacht zum Sonntag brannten allerdings Fahrzeuge und Müllcontainer.

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Bei einer Demonstration am Samstag hatte die Polizei kleinere Störungen registriert. Zehntausende waren am Samstagabend über die wichtigste Festmeile flaniert, hatten zahlreichen Bands zugehört und die Pavillons der Bundesländer, von Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag sowie von vielen anderen Organisationen besucht.

Am Sonntag ging die Feier mit einer Parade von Musikgruppen aus den Bundesländern in die zweite Runde. Von im Vorfeld der Jubiläumsfeierlichkeiten im Internet angekündigten Störungen und militanten Aktionen war wenig zu spüren. Am Samstag hatten zunächst 50 Menschen friedlich mit einer Kunstaktion protestiert. Auch eine unter dem Motto “Der 3. Oktober ist kein Tag zum Feiern“ angemeldete Demonstration mit rund 2.000 Teilnehmern brachte keine größeren Ausschreitungen mit sich. Nach Polizeiangaben wurden dabei zwei Silvesterböller gezündet, zwei Farbbeutel und eine Flasche seien geworfen worden.

Brennende Autos

In der Nacht zum Sonntag allerdings steckten Unbekannte in verschiedenen Stadtteilen einen Schaufelradlader, drei Autos und zwei Müllcontainer in Brand. Zumindest bei den Fahrzeugen sehe die Polizei einen Zusammenhang mit den Einheitsfeiern, sagte ein Sprecher. Bekennerschreiben gebe es aber nicht. Bereits in den Tagen vor Beginn der Festtage hatten Sachbeschädigungen und Vandalismus in Bremen zugenommen. Die Polizei hatte sich darum auf erhebliche Ausschreitungen eingestellt. Bis zu 3.000 Beamtinen und Beamte waren zur Bewachung der Einheitsfeiern im Einsatz.

dapd

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