Führerschein-Skandal in Berlin

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Berlin - In Berlin sind offenbar Tausende Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Ihren Führerschein haben sie nur mit Hilfe bestechlicher Fahrlehrer und korrupter Prüfer erlangt.

Das berichtet die BERLINER MORGENPOST unter Berufung auf die Senatsverkehrsverwaltung. Das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) habe eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die den Betrügereien auf die Spur kommen soll. Seit Anfang 2007 wurden bereits 3655 Begutachtungen wegen des Verdachts von Manipulationen bei der Vergabe von Fahrerlaubnissen angeordnet.

Danach hatten mehr als die Hälfte der überprüften Fahrer nicht die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten, um ihr Fahrzeug sicher durch den Verkehr zu steuern. In Berlin sei es besonders einfach, sich einen Führerschein zu „kaufen”, schreibt das Blatt. Mit 2000 Euro und mehr würden Fahrlehrer und Prüfer bestochen. Nur in wenigen Fällen gelinge es der Justiz, solche Betrügereien aufzudecken. „Das ist ja auch nicht so einfach - sind doch nur drei Leute beteiligt: der Prüfer, der Fahrlehrer und der Schüler”, sagt Peter Glowalla, Vorsitzender des Berliner Fahrlehrerverbandes.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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