Geiselnahme in Thüringen unblutig beendet

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Polizeibeamte führen am Dienstag in Bad Langensalza den Geiselnehmer (rote Kleidung, M.) nach seiner Verhaftung zu einem Auto.

Bad Langensalza - Die Geiselnahme von Bad Langensalza (Thüringen) ist am Dienstagabend unblutig zu Ende gegangen.

Bei einer “günstigen Gelegenheit“ sei um 17.50 Uhr der Zugriff erfolgt, sagte ein Polizeisprecher. Der vierjähriger Sohn, den der 30-jährige Mann seit dem Morgen als Geisel festgehalten hatte, wurde offenbar unverletzt herausgetragen. Der Geiselnehmer wurde später von zwei Beamten abgeführt. Er trug eine rote Trainingsjacke, die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen.

Geiselnahme in Thüringen: Die Bilder des Einsatzes

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Der Täter hatte am Dienstagmorgen einen Supermarkt überfallen und sich nach der Flucht mit seinem Sohn in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei verhandelte mehrere Stunden mit dem Mann. Auch die ehemalige Lebensgefährtin des Vaters war von der Polizei zum Tatort bestellt worden, um auf den Geiselnehmer einzuwirken. Die Einsatzkräfte hatte in telefonischem Kontakt mit dem Mann gestanden.

Der 30-Jährige hatte nach Polizeiangaben am Morgen eine Angestellte des Supermarkts bedroht, nachdem er seine Lebensmittel nicht bezahlen konnte. Als die Kassiererin ihn zur Rede stellte, zückte er eine Pistole und flüchtete zu sich nach Hause.

dapd

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